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AMA Innovationspreis 2026: Die nominierten Unternehmen stehen fest

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik hat drei junge Unternehmen für den AMA Innovationspreis 2026 nominiert. Alle drei Finalisten werden mit dem Sonderpreis ‚Junges Unternehmen‘ ausgezeichnet und sind zugleich für den Hauptpreis nominiert. Die Zahl qualifizierter Einreichungen junger Firmen in diesem Jahr unterstreicht die hohe Innovationsdynamik in der Sensorik und Messtechnik.

von | 09.03.26

Drei junge Unternehmen kämpfen um den AMA Innovationspreis 2026.
Foto: AMA

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik hat drei junge Unternehmen für den AMA Innovationspreis 2026 nominiert. Alle drei Finalisten werden mit dem Sonderpreis ‚Junges Unternehmen‘ ausgezeichnet und sind zugleich für den Hauptpreis nominiert. Die Zahl qualifizierter Einreichungen junger Firmen in diesem Jahr unterstreicht die hohe Innovationsdynamik in der Sensorik und Messtechnik.

AMA Innovationspreis veranschaulicht den Gründergeist der Branche

Insgesamt 13 Forscher- und Entwicklerteams aus dem In- und Ausland reichten ihre Projekte ein. Besonders bemerkenswert: Neun Bewerbungen stammen von Unternehmen, die weniger als fünf Jahre am Markt sind, unter 50 Mitarbeitende beschäftigen und einen Jahresumsatz von unter zehn Millionen Euro erzielen. Diese Entwicklung weist die ausgeprägte Gründungsimpulse und Innovationskraft der Branche aus. Drei junge Unternehmen überzeugten die Jury:

Coher Sense UG, Lübeck

Dr. Oliver Lischtschenko entwickelte mit „KISA – Das Multimeter für Laser“ ein kompaktes, schnelles und industriefähiges Messsystem. KISA vermisst Laserstrahlung eigenständig und bestimmt gleichzeitig Leistung und Wellenlänge. Die Technologie basiert auf Erkenntnissen aus der Fusionsforschung und ersetzt in bestimmten Anwendungen komplexe Messaufbauten wie Fizeau-Interferometer, Spektrometer oder Fabry-Pérot-Interferometer.

Metubiq GmbH, Kassel und Universität Kassel

Hüseyin Serbes, Andre Stelter, Alexander Metzker sowie Dr. Stanislav Tereschenko und Prof. Dr. Peter Lehmann entwickelten eine vibrationsimmune Inline-Weißlichtinterferometrie für die Fertigung. Die patentierte Schwingungskompensation ermöglicht hochpräzise 3D-Mikrotopografiemessungen mit Sub-Nanometer-Genauigkeit direkt in der Produktionsumgebung und eröffnet neue Möglichkeiten für die Inline- und In-situ-Qualitätskontrolle.

Moldsonics GmbH, Linz (Österreich)

Dr. Bernhard Praher und Dr. Thomas Mitterlehner präsentieren eine ultraschallbasierte Inline-Sensorplattform zur kontinuierlichen Überwachung von Prozesszustand und Verschleiß in der Kunststoffverarbeitung. Die Lösung erfasst prozessrelevante Daten im Spritzgießen sowie in Schnecke und Zylinder von Extrudern im laufenden Betrieb. Hochtemperatursensoren bis 300°C und standardisierte Schnittstellen ermöglichen die Integration in bestehende Anlagen.

Alle drei Nominierten erhalten als Sonderpreis „Junges Unternehmen“ einen kostenfreien Messeauftritt auf der SENSOR+TEST 2026 in Nürnberg und konkurrieren zugleich um den AMA Innovationspreis 2026, der mit 10.000 Euro dotiert ist.

Innovationsbreite und -tiefe der Bewerbungen war außergewöhnlich hoch

„Die diesjährigen Einreichungen haben uns vor eine anspruchsvolle Auswahl gestellt. Die Innovationsbreite und -tiefe war außergewöhnlich hoch“, erklärt Prof. Dr. Klaus Stefan Drese, Juryvorsitzender vom Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg. „Besonders erfreulich ist die starke Beteiligung junger Unternehmen. Sie belegt eindrucksvoll, wie dynamisch sich die Sensorik und Messtechnik entwickelt und wie konsequent neue Ideen in marktfähige Lösungen überführt werden.“

Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt am 9. Juni 2026 im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der SENSOR+TEST 2026 in Nürnberg.

Weitere Informationen gibt es unter www.ama-sensorik.de.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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