Die Industrie 4.0 zielt darauf ab, dynamischere und individuellere Produktionsprozesse zu ermöglichen. Dafür benötigt die Fertigungsindustrie eine einheitliche Netzwerkinfrastruktur, basierend auf einem offenen Standard, damit Daten von verschiedenen Maschinen und Controllern zum Zweck der besseren Zusammenarbeit erfasst und übertragen werden können. Diese Vereinheitlichung stellt sicher, dass alle Geräte voll integriert sind, und sie reduziert außerdem Betriebs- und Wartungskosten. Da immer mehr Anwendungen in einem Netzwerk zusammengeführt werden, ist es eine Herausforderung, in großen Netzwerken für betriebskritische Daten ein beständiges Service-Niveau zu garantieren.
"Ein einheitliches, herstellerunabhängiges Netzwerk"
„Time-Sensitive Networking ist genau das, was die Fabrikautomation heute braucht”, so Jack Lin, Produktmanager in Moxas Networking-Abteilung. „TSN ist ein Instrumentarium von Technologien basierend auf dem Ethernet-Standard. Das bedeutet, dass Fabrikbetreiber sich nicht länger mit proprietären Technologien befassen müssen. Diese neue Technologie ermöglicht ein einheitliches, herstellerunabhängiges Netzwerk, während sie den Determinismus kritischer Daten sicherstellt. Das ist von großem Vorteil für die Fertigungsindustrie, da es nicht nur die Gesamtkosten reduziert, sondern auch mehr Raum für Innovation schafft“, erklärt Lin.
Time-Sensitive Networking ist ein Instrumentarium verschiedener Standards, entwickelt von der IEEE 802.1 TSN Task-Group, basierend auf Standard-Ethernet. Seine Funktionen beinhalten Zeitsynchronisierung, zeitliche Planung von Datenverkehr, nahtlose Redundanz und einfache Konfiguration.
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Grünes Licht für Industriestrompreis aus Brüssel
Die EU-Kommission hat den deutschen Industriestrompreis genehmigt und damit den beihilferechtlichen Rahmen für Entlastungen stromintensiver Unternehmen geschaffen. Das Fördervolumen beträgt 3,8 Milliarden Euro, die Regelung gilt für den Zeitraum von 2026 bis 2028. Ziel ist es, besonders energieintensive Branchen im internationalen Wettbewerb zu stabilisieren und Produktionsverlagerungen zu vermeiden. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) kritisierte die Entlastung als zu gering.







