Neben Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sowie zahlreichen Ministern und Staatssekretären von Bund und Ländern beteiligten sich auch führende Köpfe aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen. Digitalisierung und Industrie 4.0 in der Prozessindustrie Die Produktion in der chemischen Industrie soll vorausschauender werden – dazu ist es notwendig, Daten über den Zustand von Geräten und Anlagenteilen zu sammeln und diese mit allen Prozessbeteiligten auszutauschen. Nur so lassen sich Wartungsbedarfe ermitteln, Wartungsarbeiten besser planen und Anlagenstillstände reduzieren.
Die dafür notwendige Plattform zum Datenaustausch haben die Unternehmen BASF, SAP, Pepperl+Fuchs, SAMSON und Endress+Hauser in der Metropolregion Rhein-Neckar erstmalig für die Prozessindustrie geschaffen. Diese Plattform ermöglicht neue Formen der datenbasierten Zusammenarbeit, durch die Effektivität und Effizienz in der Chemieproduktion signifikant gesteigert werden und neue Geschäftsmodelle entstehen.
Die Wertschöpfungskette wird zum Netzwerk
„Das gemeinsam mit unseren Partnern entwickelte Exponat zum Digital Gipfel zeigt anschaulich, wie sich die Wertschöpfung weiterentwickelt. Wir bieten unseren Kunden nicht mehr nur das reine Durchflussmessgerät zur Messung an, sondern liefern ihm mit den Daten noch zusätzliche, wertvolle Informationen über seinen Prozess,“ erklärt Dr. Bernd-Josef Schäfer, Managing Director Endress+Hauser Flowtec.
Das Digital-Gipfel-Exponat zeigt auf Basis eines praxisnahen Ausschnitts aus einer Anlage für die Herstellung von Butadien, wie einzelne Stellventile und Durchflussmessgeräte aus der Ferne überwacht werden können. „Mit der Heartbeat Technology von Endress+Hauser gewinnen Anlagenbetreiber die Möglichkeit, neue Diagnose- und Prozessparameter zu überwachen und Trends der Messung eindeutig zu visualisieren. Abnutzung am Gerät durch Korrosion, Abrasion oder Ablagerung wird frühzeitig erkannt.
Die IoT-Konnektivität der verwendeten Durchflussmessgeräte ermöglicht eine einfache Integration der Daten bis in die Cloud,“ so Marco Colucci, Leiter Produktmanagement Plattformen und Digitalisierung beim Messtechnik-Spezialisten Endress+Hauser. Über die Asset Health App kann die Instandhaltung nun beurteilen, ob durch außergewöhnlichen Verschleiß eine vorbeugende Wartung nötig ist oder sogar der baldige Ausfall eines Stellventils oder eines Durchflussmessgerätes droht. Im Zusammenspiel mit den Herstellern und Servicepartnern werden Anlagenstillstände so reduziert und eine höhere Anlagenverfügbarkeit erreicht.
Endress+Hauser beruft Christian Mäder als neuen Finanzvorstand
Mit der Berufung des künftigen Finanzchefs schließt die Endress+Hauser Gruppe die umfassende Erneuerung des Executive Boards ab: Der Verwaltungsrat hat Christian Mäder als Nachfolger von Chief Financial Officer (CFO) Dr. Luc Schultheiss berufen, der zum 1. Februar 2027 wie geplant nach 28 Jahren bei Endress+Hauser in den Ruhestand treten wird. Um einen guten Übergang zu ermöglichen, wird Christian Mäder bereits Mitte 2026 zum Schweizer Unternehmen für Mess- und Automatisierungstechnik wechseln.







