„Die branchen- und länderübergreifende Vernetzung gelingt immer besser – wir erleben, wie einst getrennte Gewerke mehr und mehr ineinandergreifen“, stellte ZVEI-Präsident Michael Ziesemer zum Abschluss einer für die Elektroindustrie erfolgreichen Messewoche fest.
"Industrie 4.0 ist in den Unternehmen angekommen"
„Industrie 4.0 ist definitiv in den Unternehmen aller Größen angekommen und verändert ihr Antlitz. Wir sehen neue datenbasierte Geschäftsmodelle und immer mehr auch die Integration von Künstlicher Intelligenz in die Produktion.“
Um international wettbewerbsfähig zu bleiben, ist wichtig, dass beim notwendigen Ausbau der digitalen Infrastruktur jetzt der nächste Schritt gemacht wird. „Den kommenden Mobilfunkstandard 5G wollen wir schnell in die industrielle Produktion einbauen. Voraussetzung hierfür ist, dass er von vornherein industriefähig gestaltet wird“, formulierte Ziesemer seine Erwartungen an die Politik, die derzeit die Versteigerung der Frequenzen vorbereitet. 5G erlaubt noch mehr Flexibilität und Mobilität und ist für Industrie 4.0 ein wichtiger Beschleuniger.
Hannover Messe als Zentrum der weltweiten Industrie-4.0-Bewegung
Die Hannover Messe hat abermals gezeigt, dass sie das Zentrum der weltweiten Industrie-4.0-Bewegung ist und immer mehr bedeutende IT-Unternehmen die Nähe zur Industrie suchen. Ziesemer: „Die Elektroindustrie ist die Leitbranche der Digitalisierung. Wie keine andere Branche nutzen unsere Unternehmen bereits Industrie-4.0-Anwendungen beziehungsweise stellen sie anderen Branchen zur Verfügung.“ Das Leitthema „Connect & Collaborate“ sei daher passend gewählt worden.
Chemieindustrie: Trotz kurzem Aufwind bleibt nachhaltiger Aufschwung aus
Produktion und Umsatz der chemisch-pharmazeutischen Industrie sind im zweiten Quartal 2026 gestiegen. Der VCI führt die Entwicklung jedoch wesentlich auf Vorratskäufe und geopolitische Sondereffekte zurück. Niedrige Kapazitätsauslastung und steigende Kosten belasten die Unternehmen weiterhin.







