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Automatisierungszelle für den Einstieg in die Automation

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Autor: Jana Kötter

Automatisierungszelle für den Einstieg in die Automation
Die Automatisierungszelle zeichnet sich aus durch ihr futuristisches Design. (Foto: Sojka Automation GmbH)

Die Ausstattung eines Kunststofflieferanten aus dem Altenburger Land mit der Automatisierungszelle ISAC® ist ein echter Meilenstein. Seit einigen Wochen ist der ISAC® erfolgreich im Einsatz und sichert die Lieferung an einen europäischen Marktführer im Breitbandbereich ab. Entwickelt und gefertigt in Ponitz, wollen Christian Sojka und sein Team mit dieser innovativen Lösung den Mittelstand automatisieren – nicht nur im Altenburger Land.

Automatisierung ist der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit

Schnell wechselnde Marktanforderungen, Fachkräftemangel und Digitalisierungsdruck sind Themen, die auch die Unternehmen der Region beschäftigen. Für Christian Sojka, Geschäftsführer der Sojka Automation GmbH, stellt Automatisierung den Schlüssel dar, um diese Aufgaben in den kommenden Jahren erfolgreich zu meistern: „Auch wenn viele Unternehmen noch Berührungsängste haben, Automatisierung wird zukünftig die Wettbewerbsfähigkeit und das Überleben vieler Betriebe sichern. Mit dem ISAC® haben wir eine Lösung entwickelt, die insbesondere mittelständischen Unternehmen den Zugang zum Thema Automation erleichtert.“

Die Entstehung der Automatisierungszelle

Ein solches Unternehmen kam vor einigen Monaten auf Christian Sojka zu – die Aufgabenstellung für eine Automatisierungslösung: Bauteile für einen Großkunden nach der Spritzgussfertigung auf feinste Qualitätsmerkmale prüfen, mit einer Schutzfolie beziehen und die Montage von Bedieneinheiten sicherstellen. Bei der Menge an geforderten Bauteilen und den hohen Qualitätsvorgaben wäre eine manuelle Lösung wirtschaftlich nicht möglich gewesen. Die Sojka Automation konnte mit dem ISAC®, dessen Funktionalität und der schnellen Lieferung gegenüber einer Vielzahl an Wettbewerbern punkten. Dass die Zelle so zeitnah in Betrieb gehen konnte und für den mittelständischen Kunden auch finanzierbar war, liegt an der Maxime „Größtmögliche Flexibilität bei maximaler Standardisierung“ mit der die Ingenieure, Konstrukteure und Programmierer bei Sojka die Automatisierungszelle entwickelt haben.

Viel Platz für Roboter und Co. in der Automatisierungszelle

Christian Sojka erklärt: „Wir fokussieren uns darauf, alle Dinge, für die es auf Kundenseite keine spezifischen oder immer die gleichen Anforderungen gibt, hardware- als auch softwareseitig zu standardisieren. Dadurch haben wir im Innenraum für den Einbau unterschiedlichster Aktoren wie Roboter, Kameras oder Montageeinheiten jede Menge Platz und Möglichkeiten. So lassen sich die benötigten Prozesse automatisieren.“ Der hohe Standardisierungsgrad verkürzt gleichermaßen die Bau- und Lieferzeiten, wie er sich positiv auf die Investitionskosten auswirkt. Denn gerade hohe Anfangsinvestitionen lassen für viele Mittelständische Unternehmen den Schritt hin zu einer automatisierten Fertigung als zu große Hürde erscheinen.

Unkomplizierte Möglichkeiten zum Umrüsten

Was für die beschriebene Auftragsvergabe gilt, trifft für den Großteil der Sojka Kunden zu: Neben Zuverlässigkeit und Qualität sind wirtschaftliche Aspekte genauso ausschlaggebend. Diesbezüglich punktet die Automatisierungszelle mit schnellen und unkomplizierten Umrüstmöglichkeiten – entweder für den Umbau der Fertigung auf andere Bauteile oder eine gänzlich andere Nachnutzung. Der Kauf einer gänzlich neuen Maschine und damit verbundene hohe Neuinvestitionen entfallen. Christian Sojka sieht den ISAC® daher als eine nachhaltige Antwort auf steigende Produktvarianzen – das passe in den Geist unserer Zeit. „Mit dem ISAC® haben wir unser gesamtes Automatisierungs-Know-how komprimiert und auf 2,16 m2 zusammengepackt. Wir können nahezu alle Prozesse, die in der Produktion erforderlich sind, darin abbilden“, erklärt Sojka.

Automatisierungszelle ist modularer Baukasten

Konzipiert als modularer Baukasten, bietet der Automatisierungsspezialist mit dem ISAC® Kunden eine passgenaue Lösung. „Mit der lichtgesteuerten, patentierten Werkerführung IOG® halten wir ein weiteres Feature vor, das es so nur bei Sojka Automation gibt“, führt deren Geschäftsführer voller Stolz fort. Durch LED-Streifen, die an der Hülle und allen wichtigen Bauteilen im ISAC® angebracht sind, bekommen die Maschinenbediener direkt Feedback zum Zustand der Anlage und können bei Bedarf eingreifen. Mit einer intuitiven Software und Bedieneroberfläche ist dies problemlos möglich.

Weitere Informationen zur Automatisierungszelle finden Sie hier.

 

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