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Neu erschienen: NE 176 „NAMUR Open Architecture – NOA Informationsmodell“

Die NAMUR Open Architecture (NOA) hat das Ziel, Produktions- und Anlagendaten einfach und sicher für Anlage- und Geräteüberwachung (Monitoring) und Optimierungen nutzbar zu machen. Um diese Daten für Menschen, aber auch für Computer lesbar und eindeutig zu machen, wird ein einheitliches Datenmodell benötigt. Syntax und Semantik der Parameter müssen sowohl dem Sender als auch dem […]

von | 16.06.21

Die NAMUR Open Architecture (NOA) hat das Ziel, Produktions- und Anlagendaten einfach und sicher für Anlage- und Geräteüberwachung (Monitoring) und Optimierungen nutzbar zu machen. Um diese Daten für Menschen, aber auch für Computer lesbar und eindeutig zu machen, wird ein einheitliches Datenmodell benötigt. Syntax und Semantik der Parameter müssen sowohl dem Sender als auch dem Empfänger bekannt sein.
Vor diesem Hintergrund wird ein Informationsmodell benötigt, um eine flexible und nichtproprietäre Kommunikation zwischen den Elementen innerhalb der NOA-Struktur zu erreichen. Dieses NOA Informationsmodell soll dann als integrativer Informationsraum für Anlagendaten dienen. Die Verwendung eines standardisierten Informationsmodells garantiert, dass alle Anwendungen im Bereich Monitoring und Optimierung (M+O) wissen, welche Parameter in welcher Form ohne individuellen Konfigurationsaufwand zu erwarten sind.
Das Ziel des NOA-Konzepts ist es, neue M+O-Dienste und -Anwendungen zu ermöglichen, die einen zusätzlichen Wert für die Produktionsanlage schaffen. Daher wird der Inhalt des Informationsmodells (d.h. welche Parameter Teil des Informationsmodells sind) von den Anwendungsfällen bestimmt, die durch die M+O-Anwendungen ermöglicht werden.
Basierend auf diesen Anwendungsfällen wird ein Satz von gerätetypunabhängigen (z.B. Parameter zur Identifikation) und gerätetypspezifischen (z.B. Parameter für das jeweilige Messprinzip) Parametern definiert. Jede M+O-Anwendung kann somit ohne Konfiguration mit diesen Parametern arbeiten, die sowohl für ein (Kern-)automatisierungssystem im Allgemeinen und ein NOA Security Gateway als Komponente gelten.

Wer mehr über NOA erfahren möchte, dem empfiehlt die Redaktion das neue Buch „NAMUR Open Architecture. Das Konzept zur Öffnung der Prozessautomatisierung“. Es enthält neben ausführlichen Erklärungen zum Konzept und anschaulichen Praxisbeispielen auch die dafür wichtigen NEs 175, 176 und 177. Das Buch hat ein Vorwort von NAMUR und ZVEI. Die beiden Verbände sind maßgeblich für das Vorantreiben des NOA-Konzepts verantwortlich.

Für nähere Informationen:
NAMUR-Geschäftsstelle
c/o Bayer AG
Gebäude K 9
D-51368 Leverkusen
Telefon: +49 – 214 – 30 – 71034
Internet: www.namur.net
E-Mail: office@namur.de

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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