Die neue NE 170 der NAMUR verfolgt das Ziel, die unterschiedlichen Methoden bei der Auslegung von Temperaturschutzrohren zu erläutern und zu bewerten. Hierbei wird insbesondere auf die Unterschiede der Normenwerke DIN 43772 und ASME PTC 19.3, hinsichtlich der Berücksichtigung aller Einflussfaktoren, eingegangen. Sie soll außerdem die Grenzen ihres Einsatzbereichs skizzieren und erläutern, warum die Schutzrohre nach beiden Regelwerken insbesondere bei höheren Anströmgeschwindigkeiten stark unterschiedlich ausfallen.
NE 170 als sinnvolle Ergänzung zur DIN 43772
Zumindest bei der Auslegung in Applikationen mit höheren Anströmgeschwindigkeiten sieht der Arbeitskreis in der ASME PTC 19.3 eine sinnvolle Ergänzung zur DIN 43772. Ergänzend findet auch eine Bewertung der Ansprechzeiten des jeweiligen Schutzrohrdesigns statt. Basierend auf den Normenwerken und den einschlägigen Erfahrungswerten wird dann die Entwicklung eines NAMUR-Schutzrohres durchgeführt. Hierbei wurde versucht sich maximal an den Anforderungen der ASME PTC 19.3 anzulehnen und die Vorteile einer kurzen Ansprechzeit im Design des Schutzrohres zu implementieren. Auch die Anforderungen hinsichtlich einer geringen Wärmeleitung auf den Anschlusskopf und einer einfachen Durchführung von Installations- und Prüfarbeiten wurde im Design berücksichtigt.
Für nähere Informationen:
NAMUR-Geschäftsstelle
c/o Bayer AG
Gebäude K 9
D-51368 Leverkusen
Telefon:+49 – 214 – 30 – 71034
Telefax: +49 – 214 – 30 – 9671034
Internet: www.namur.net
E-Mail: office@namur.de







