Generic filters
FS Logoi

Wie Simatic PCS neo und der Simatic Automation Node die industrielle Steuerungstechnik neu definieren

Die Prozessindustrie steht vor einem grundlegenden Wandel: Neben hoher Anlagenstabilität werden zunehmend Flexibilität, Digitalisierung und schnelle Anpassungsfähigkeit gefordert. Gewachsene, proprietäre Systemlandschaften erschweren jedoch die Integration moderner IT-Technologien und die Umsetzung effizienter Modernisierungsstrategien. Vor diesem Hintergrund gewinnt softwaredefinierte Prozessautomatisierung an Bedeutung. Der Ansatz zielt darauf ab, Automatisierung flexibler, skalierbarer und stärker softwarezentriert zu gestalten und damit die Konvergenz von IT und OT voranzutreiben.

von | 30.06.26

Advertorial
Die wachsende Komplexität der Prozessindustrie erfordert neue Automatisierungsansätze.
Foto: Siemens

Auch für die Wasser- und Abwasserbranche geeignet

Die Prozessindustrie steht vor einem grundlegenden Wandel: Neben hoher Anlagenstabilität werden zunehmend Flexibilität, Digitalisierung und schnelle Anpassungsfähigkeit gefordert. Gewachsene, proprietäre Systemlandschaften erschweren jedoch die Integration moderner IT-Technologien und die Umsetzung effizienter Modernisierungsstrategien.

Vor diesem Hintergrund gewinnt softwaredefinierte Prozessautomatisierung an Bedeutung. Der Ansatz zielt darauf ab, Automatisierung flexibler, skalierbarer und stärker softwarezentriert zu gestalten und damit die Konvergenz von IT und OT voranzutreiben.

Simatic PCS neo als Enabler softwaredefinierter Architekturen

Mit dem webbasierten Prozessleitsystem Simatic PCS neo wird die Entkopplung von Automatisierungsfunktionen von der Hardware umgesetzt. Es integriert IT- und OT-Welt nahtlos und unterstützt durchgängige, datenzentrierte Architekturen. Standortübergreifendes Engineering verbessert die Zusammenarbeit globaler Teams, während moderne Benutzeroberflächen Transparenz und Bedienbarkeit erhöhen.

Simatic PCS neo unterstützt dynamische Architekturen, in denen Daten über alle Ebenen verfügbar sind – von der Feldebene über Edge bis in die Cloud. Dies ermöglicht modulare Anlagenkonzepte und datenbasierte Optimierung, etwa zur Reduktion von Energieverbrauch und Emissionen. Zusätzliche Funktionen wie KI-gestütztes Engineering oder cloudbasierte Engineering-Umgebungen steigern Effizienz weiter. Gleichzeitig werden zentrale Anforderungen wie Cybersecurity, Skalierbarkeit und Compliance adressiert.

Simatic Automation Node (AN): Softwaredefinierter Controller als integraler Bestandteil

Die softwaredefinierte Automatisierung reicht bis in die Steuerungsebene. Der Simatic AN ist ein zentraler Bestandteil dieser Strategie: Anstatt Steuerungsintelligenz in unveränderliche Controller zu integrieren, können Funktionen dynamisch geladen, aktualisiert und orchestriert werden.

Hardwareunabhängigkeit und Investitionsschutz

Klassische Automatisierungssysteme sind eng an spezifische Hardware gebunden: Ein Controller-Upgrade erfordert häufig den Austausch physischer Komponenten sowie eine vollständige Neuqualifizierung des Systems. Ein SDA-Node bricht mit dieser Abhängigkeit: Automatisierungsfunktionen laufen als verwaltete Softwaremodule in einem Container auf standardisierter Industriehardware. Unternehmen können ihre Rechenplattform weiterentwickeln, ohne die Steuerungslogik neu entwickeln zu müssen – ein wesentlicher Beitrag zum langfristigen Schutz von Software-Investitionen.

Flexibilität, Offenheit und Verfügbarkeit neu gedacht

Im Betrieb lassen sich Funktionen ohne Stillstand anpassen oder aktualisieren, was Wartungszeiten reduziert. Offene Schnittstellen, modulare Bausteine und generische Protokolle vereinfachen die Integration von HMIs, Leitsystemen und Drittsystemen.

Der Simatic AN adressiert Echtzeitanforderungen mit optimierter Thread-Zuordnung, zeitstabilem Scheduling und effizienten Datenpfaden. So werden deterministische, zyklusgenaue Abläufe erreicht. Integrierte Redundanz, Zustandsreplikation und Monitoring ermöglichen einen nahezu unterbrechungsfreien Betrieb.

Siemens Ansatz für einen SDA-Node

Durch die Kombination eines flexiblen Laufzeitcontainers mit Echtzeit-Scheduling, offenen Schnittstellen, dynamischem Automatisierungsfunktions-Management und integrierter Redundanz bietet der SIMATIC AN die Agilität moderner Softwareplattformen – ohne Abstriche bei der Zuverlässigkeit, die industrielle Automatisierung erfordert. Die erste Freigabe als RTU SIMATIC AN-5010 beweist, dass dieses Konzept auch für kleine Automatisierungseinheiten hervorragend skaliert.

Vor allem in der Wasser‑ und Abwasserwirtschaft, mit zahlreichen dezentralen Stationen wie Brunnen, Pumpwerken oder Regenüberlaufbecken, ist der Simatic AN 5010 in Kombination mit Simatic PCS neo ideal für RTU‑Anwendungen. Er überzeugt durch integrierte Datenpufferung ohne zusätzliche Hardware, unterstützt gängige Protokolle wie IEC 60870‑5‑104 und lässt sich nahtlos in Simatic PCS 7 sowie Simatic PCS neo integrieren. Das Engineering erfolgt aktuell XNET‑ und CFC‑basiert.

Fazit

Die wachsende Komplexität der Prozessindustrie erfordert neue Automatisierungsansätze. Softwaredefinierte Prozessautomatisierung bietet hierfür einen entscheidenden Hebel.

Mit Simatic PCS neo und dem Simatic Automation Node entsteht eine durchgängige Architektur, die IT und OT verbindet und die Grundlage für eine zukunftssichere, datengetriebene Produktion schafft.

Registrierung | Revolutionieren Sie Ihre Wasseranlage mit innovativer Prozesssteuerung.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Brennstoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Digitalisierung: Bundesregierung hält laut Digitalmonitor das Tempo
Digitalisierung: Bundesregierung hält laut Digitalmonitor das Tempo

Die Bundesregierung kommt bei ihren digitalpolitischen Vorhaben voran. 12 % der Digitalprojekte sind inzwischen vollständig abgeschlossen, weitere 57 % befinden sich in Umsetzung. Damit sind 69 % der digitalpolitischen Vorhaben der Bundesregierung entweder auf den Weg oder bereits ins Ziel gebracht. 31 % wurden allerdings noch nicht begonnen. Das zeigt der neueste „Monitor Digitalpolitik“ des Digitalverbands Bitkom.

mehr lesen
Jessica Bethune ist neue Vorsitzende des VDMA-Fachverbands Elektrische Automation
Jessica Bethune ist neue Vorsitzende des VDMA-Fachverbands Elektrische Automation

Jessica Bethune, Vice President Industrial & Process Automation DACH bei Schneider Electric, ist zur neuen Vorsitzenden des VDMA Fachverbands Elektrische Automation gewählt worden. Die Wahl erfolgte im Rahmen der Mitgliederversammlung am 16. Juni 2026 in Bad Nauheim. Gleichzeitig wurde der neunköpfige Vorstand für die Amtsperiode von 2026 bis 2030 bestimmt.

mehr lesen
NAMUR: Neue AK-Praxis zum Einsatz von Smartphones und Tablets in Ex-Bereichen
NAMUR: Neue AK-Praxis zum Einsatz von Smartphones und Tablets in Ex-Bereichen

Die NAMUR hat eine neue AK-Praxis zum Explosionsschutz veröffentlicht. Das Papier beschreibt ein Konzept für den Einsatz von Smartphones und Tablets der Kategorie 3 in explosionsgefährdeten Bereichen der Zone 1/21 bei Instandhaltungstätigkeiten. Ziel ist es, die fortschreitende Digitalisierung von Wartungs- und Instandhaltungsprozessen zu unterstützen und gleichzeitig die Anforderungen an den Explosionsschutz zu berücksichtigen. Die AK-Praxis steht kostenfrei auf Deutsch und Englisch zur Verfügung.

mehr lesen
OT-Cybersicherheitsgeschäft: Accenture beteiligt sich an Dragos
OT-Cybersicherheitsgeschäft: Accenture beteiligt sich an Dragos

Accenture hat bekanntgegeben, eine Mehrheitsbeteiligung an Dragos sowie runZero und NetRise zu erwerben. Ziel ist der Aufbau eines durchgängigen Geschäfts für Cybersicherheit im Bereich Operational Technology (OT), um Unternehmen beim Schutz ihrer industriellen Betriebsumgebungen besser zu unterstützen.

mehr lesen

atp weekly

Der Newsletter der Branche

Ihr kostenfreier E-Mail-Newsletter für alle Belange der Automatiserung.

Sie möchten das atp magazin testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen das atp magazin kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03
Datenschutz
atpinfo.de, Inhaber: Vulkan-Verlag GmbH (Firmensitz: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl:
Datenschutz
atpinfo.de, Inhaber: Vulkan-Verlag GmbH (Firmensitz: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl: