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robo.innovate fördert weiterhin Robotik-Inkubator der TUM

Das bayerische Wirtschaftsministerium verlängert die Unterstützung für den Robotik-Inkubator robo.innovate der Technischen Universität München (TUM) und stellt für die kommenden dreieinhalb Jahre 3,5 Mio Euro zur Verfügung. In dieser Förderphase kommt zudem erstmals der Robotikhersteller NEURA Robotics als wichtiger Industriesponsor hinzu. In den ersten Jahren (2022 bis 2025) hatten Start-ups, die von robo.innovate gefördert wurden, 52 Millionen Euro an Investments eingeworben.

von | 12.03.26

Im Munich Urban Colab: Nicole Ebner, Prof. Eckehard Steinbach (2.v.l.) und Lorenzo Masia (l.) im Gespräch. Rechts: Jannik Grothusen, Gründer des Start-ups The Robot Learning Company.
Quelle: Steffen Kastner
robo.innovate

Die Ende 2021 entstandene Initiative robo.innovate fördert Gründerinnen und Gründer von der Idee über einen Prototyp bis hin zu einem marktfähigen Produkt.

„Wir vernetzen und unterstützen Studierende, Forschende, Industrie und Investoren bei Start-up-Projekten und begleiten Gründungsteams auf ihrem Weg von der Idee zu einem erfolgreichen Unternehmen“, sagt Managing Director Nicole Ebner von robo.innovate.

Der Inkubator stellt Studierenden unter anderem Büroräume und den Zugang zu Werkstätten des UnternehmerTUM MakerSpace zur Verfügung.

Zweimal im Jahr lädt robo.innovate zudem ausgewählte Fachleute der Robotik und KI zum exklusiven Event SPICE ein und ist Organisatorin eines Robotik-spezifischen Hackathons, sowie diverser Netzwerktreffen und Fachworkshops explizit zugeschnitten für die Bedarfe in der Robotik/KI.

robo.innovate: Mehr als 100 Start-ups in vier Jahren

Mehr als 100 Start-ups hat die Initiative bis heute bereits unterstützt. Etwa die Hälfte der betreuten Teams gründen nach Erfahrungen des Mitinitiators und Projektleiters Prof. Eckehard Steinbach aus dem Munich Institute of Robotics and Machine Intelligence (MIRMI), ein eigenes Start-up.

„Insgesamt warben unsere Robotik-Start-ups in den letzten vier Jahren 52 Millionen Euro ein“, sagt Steinbach. Darunter befinden sich etwa die Spezialisten für Biodiversität Hula Earth, die Entwickler von Müllsammelrobotern von Angsa Robotics und das Team um Olive Robotics mit einem modularen Robotiksystem.

„Dass wir nun für weitere dreieinhalb Jahre durch das bayerische Wirtschaftsministerium gefördert werden, zeigt, dass unser Ansatz richtig ist. robo.innovate kennt das Ökosystem aus universitärer Forschung, Industrie, Investoren, Start-ups und öffentlichen Förderstellen sehr gut und kann potenziellen Gründerinnen und Gründern gezielt Zugang zu allen relevanten Netzwerken rund um Robotik, KI, Medizintechnik, Fertigung und angrenzende Technologien ermöglichen“, sagt Prof. Eckehard Steinbach, Vorstand der TUM MIRMI und Leiter des Lehrstuhls für Medientechnik an der TUM.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sagt: „robo.innovate unterstützt junge Talente dabei, Ideen in den beiden Zukunftsfeldern „Robotik“ und „KI“ in tragfähige Geschäftsmodelle zu überführen. Dies gibt dem Wirtschaftsstandort Bayern einen kräftigen Schub: Neue Start-ups entstehen, über Aufträge und Kooperationen fließen die Innovationen in bestehende Unternehmen. Daher haben wir die Förderung von robo.innovate bis zum 30.06.2029 verlängert und auf insgesamt über 7 Mio. EUR aufgestockt. Es freut mich, dass bereits so viele Teams erfolgreich ihren Weg gegangen sind und Gründerland Bayern sie hierbei begleiten konnte. Mein Dank geht auch an den ersten Sponsor aus der Industrie!“

David Reger, CEO und Gründer von NEURA Robotics betont: „Komplexe, intelligente Robotik sollte aus Deutschland kommen. Deshalb fördern wir diejenigen, die mit neuen Ideen und unternehmerischem Mut die Zukunft dieser Technologie gestalten wollen. robo.innovate bietet dafür eine ideale Plattform. Wir freuen uns sehr, die Initiative zu unterstützen und damit vielen jungen Talenten und Gründungsteams auf ihrem Weg in die Robotik von morgen zur Seite zu stehen.“

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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