Generic filters
FS Logoi

Kostenfreies Whitepaper: R&I-Fließbiler schrittweise digitalisieren

Ein aktuelles Whitepaper von der ITandFactory GmbH, Anbieter der Engineeringlösung Cadison zeigt, wie Betreiber von Bestandsanlagen ihre bestehenden R&I-Fließbilder schrittweise digitalisieren und in nutzbare Datenmodelle überführen können. Im Fokus steht ein pragmatischer Ansatz, der auf vorhandenen Dokumenten aufsetzt und diese automatisiert in strukturierte, maschinenlesbare Modelle überführt. Das Dokument steht zum kostenfreien Download zur Verfügung.

von | 24.03.26

Advertorial
In vielen Brownfield-Anlagen liegen R&I-Fließbilder zwar vor, sind jedoch häufig nur als statische PDF-Dokumente verfügbar.

Ein aktuelles Whitepaper von der ITandFactory GmbH, Anbieter der Engineeringlösung Cadison zeigt, wie Betreiber von Bestandsanlagen ihre bestehenden R&I-Fließbilder schrittweise digitalisieren und in nutzbare Datenmodelle überführen können. Im Fokus steht ein pragmatischer Ansatz, der auf vorhandenen Dokumenten aufsetzt und diese automatisiert in strukturierte, maschinenlesbare Modelle überführt. Das Dokument steht zum kostenfreien Download zur Verfügung.

PDF-Fließbilder als strukturelles Risiko

In vielen Brownfield-Anlagen liegen R&I-Fließbilder zwar vor, sind jedoch häufig nur als statische PDF-Dokumente verfügbar. Diese sind weder konsistent noch auswertbar und verlieren dadurch ihre Funktion als zentrale Referenzquelle. Laut Whitepaper führt dies im Betrieb zu Abweichungen zwischen Dokumentation und realem Anlagenzustand, erhöhtem Abstimmungsaufwand sowie Unsicherheiten bei sicherheitsrelevanten Bewertungen. Besonders bei Umbauten, Audits oder Digitalisierungsprojekten wird dieser Zustand problematisch, da belastbare und aktuelle Anlagendaten fehlen.

Ein vollständiger Neuaufbau aller R&I-Fließbilder wird im Whitepaper als wenig praktikabel bewertet. Hoher Engineering-Aufwand, begrenzte Verfügbarkeit von Detailwissen sowie steigende Projektrisiken verhindern häufig eine erfolgreiche Umsetzung. In der Praxis resultiert dies oft in Pilotprojekten ohne Skalierung und einer Rückkehr zu optimierten PDF-Dokumentationen. Stattdessen wird ein Ansatz empfohlen, der nicht auf vollständige Perfektion abzielt, sondern auf schrittweisen, messbaren Nutzen.

Intelligente R&I-Modelle als Zielbild

Ziel ist ein konsistentes, arbeitsfähiges Anlagenmodell, das Rohrleitungen, Komponenten und Zusammenhänge strukturiert abbildet und Änderungen nachvollziehbar macht. Ein solches Modell dient nicht primär als Zeichnung, sondern als datenbasiertes Abbild der Anlage, das Engineering-Daten, Geometrie und logische Beziehungen verknüpft. Der Ansatz verzichtet bewusst auf den Anspruch eines vollständigen „As-built“-Modells und versteht Digitalisierung als kontinuierlichen Prozess.

Im Mittelpunkt steht die Nutzung vorhandener, vektorbasierter PDF-Fließbilder. Diese werden automatisiert importiert, analysiert und in strukturierte Datenmodelle überführt. Technologien wie Optical Character Recognition (OCR) sowie Machine Learning ermöglichen dabei die Erkennung von Texten, Symbolen und Komponenten, die anschließend als Datenobjekte organisiert werden. Die Automatisierung ersetzt laut Whitepaper nicht die fachliche Prüfung, sondern verschiebt den Aufwand hin zu Qualitätssicherung und Validierung.

Grundlage für datengetriebenes Engineering

Ein wesentliches Element des beschriebenen Ansatzes ist die visuelle Nachvollziehbarkeit des Digitalisierungsfortschritts. Farbcodierungen im Fließbild zeigen, welche Inhalte bereits digitalisiert sind und wo noch Handlungsbedarf besteht. Dies erleichtert gezielte Nachbearbeitungen, unterstützt Audits und ermöglicht eine strukturierte Projektsteuerung. Transparenz wird dabei als Voraussetzung für Akzeptanz in Betrieb, Engineering und bei Behörden hervorgehoben.

Über die reine Dokumentation hinaus schaffen strukturierte R&I-Modelle die Basis für weiterführende Anwendungen wie digitale Zwillinge, Simulationen oder KI-gestützte Analysen. Gleichzeitig lassen sich laut Whitepaper Engineering-Aufwände um 20 bis 40 % reduzieren, während die Datenqualität für Betrieb und Sicherheit steigt. Damit werden digitale R&I-Modelle als strategisches Asset für effizienten und risikoarmen Anlagenbetrieb positioniert.

Das Whitepaper plädiert für einen pragmatischen, schrittweisen Digitalisierungsansatz im Brownfield. Anstatt auf vollständige Neuerstellung zu setzen, steht die intelligente Nutzung bestehender Dokumente im Vordergrund. Ziel ist der Aufbau belastbarer Datenstrukturen, die langfristig als Grundlage für automatisiertes und datengetriebenes Engineering dienen. Wer mehr wissen möchte, kann sich das Whitepaper kostenfrei herunterladen:

Zum Download

Weitere Informationen gibt es unter www.cadison.com.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Brennstoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Kostenfreies Handbuch zeigt digitale Wege für die Kreislaufwirtschaft
Kostenfreies Handbuch zeigt digitale Wege für die Kreislaufwirtschaft

Mit dem „Handbuch Kreislauffähige Wertschöpfung – Schlüsselkonzepte, Technologien, Geschäftsmodelle und Rahmenbedingungen“ haben das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) und das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) eine praxisorientierte Publikation zur Umsetzung kreislauffähiger Wertschöpfung veröffentlicht. Die Druckausgabe ist am 10. Juli 2026 bei Springer Gabler erschienen, die digitale Version steht kostenfrei als Open-Access-Publikation zur Verfügung.

mehr lesen
Virtuelle Steuerungen: Fachbeitrag beleuchtet Entwicklung, Chancen und Herausforderungen
Virtuelle Steuerungen: Fachbeitrag beleuchtet Entwicklung, Chancen und Herausforderungen

Virtuelle Steuerungen (vSPS) gelten als ein weiterer Entwicklungsschritt in der industriellen Automatisierung. Ein Fachbeitrag von Prof. Dr.-Ing. René Simon (Hochschule Harz) zeichnet die Evolution von klassischen Hardware-SPS über Soft-SPS bis hin zu virtualisierten Steuerungsarchitekturen nach und beschreibt den aktuellen Stand der Technik sowie offene Fragestellungen für den industriellen Einsatz. Der peer-reviewte Hauptbeitrag aus dem atp magazin 6-7/2026 steht nun zum kostenfreien Download bereit.

mehr lesen
Digitalisierung: Bundesregierung hält laut Digitalmonitor das Tempo
Digitalisierung: Bundesregierung hält laut Digitalmonitor das Tempo

Die Bundesregierung kommt bei ihren digitalpolitischen Vorhaben voran. 12 % der Digitalprojekte sind inzwischen vollständig abgeschlossen, weitere 57 % befinden sich in Umsetzung. Damit sind 69 % der digitalpolitischen Vorhaben der Bundesregierung entweder auf den Weg oder bereits ins Ziel gebracht. 31 % wurden allerdings noch nicht begonnen. Das zeigt der neueste „Monitor Digitalpolitik“ des Digitalverbands Bitkom.

mehr lesen
Jessica Bethune ist neue Vorsitzende des VDMA-Fachverbands Elektrische Automation
Jessica Bethune ist neue Vorsitzende des VDMA-Fachverbands Elektrische Automation

Jessica Bethune, Vice President Industrial & Process Automation DACH bei Schneider Electric, ist zur neuen Vorsitzenden des VDMA Fachverbands Elektrische Automation gewählt worden. Die Wahl erfolgte im Rahmen der Mitgliederversammlung am 16. Juni 2026 in Bad Nauheim. Gleichzeitig wurde der neunköpfige Vorstand für die Amtsperiode von 2026 bis 2030 bestimmt.

mehr lesen

atp weekly

Der Newsletter der Branche

Ihr kostenfreier E-Mail-Newsletter für alle Belange der Automatiserung.

Sie möchten das atp magazin testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen das atp magazin kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03
Datenschutz
atpinfo.de, Inhaber: Vulkan-Verlag GmbH (Firmensitz: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl:
Datenschutz
atpinfo.de, Inhaber: Vulkan-Verlag GmbH (Firmensitz: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl: