3 Min. Lesezeit

Effizient. Vernetzt. Zukunftssicher. Mit twinsphere zum produktiven Digitalen Zwilling.

Wenn die Fabrik ein Betriebssystem braucht, dann ist die AAS ihr zentraler Steuerungsbaustein. Höchste Zeit, ihn einzuschalten. Mit twinsphere – der Suite für Digitale Zwillinge - wird die AAS industrietauglich.

von | 30.09.25

Advertorial
(Quelle: Justlight- stock.adobe.com)

Schon im Jahr 2020 sprach der bekannte Wirtschaftswissenschaftler und Nachhaltigkeitsforscher Prof. Dr. Reichel von einer „Sinnkrise“ der Wirtschaft. Für viele Unternehmen war nach dem Corona-Schock unklar, wie es weitergeht. Auch heute – fünf Jahre später – ist die Situation kaum besser: langfristige Pandemie-Folgen, Krieg, hohe Energiekosten, Bürokratie und Fachkräftemangel belasten die Industrie. Doch reine Sparprogramme greifen zu kurz.

Entscheidend sind Investitionen, die nachhaltig wirken und über Einzellösungen hinausgehen. Wer ernst macht, verankert seine Digitalisierungsbemühungen in einem strategisch wirkenden Element. Ein Modell, das Planer und Ingenieure genauso unterstützt wie Betreiber und Servicetechniker – den interoperablen, semantisch vollständigen und flexiblen Digitalen Zwilling. Genau das ist die Verwaltungsschale (AAS). Sie verbindet Maschinen, Komponenten und Prozesse in einer gemeinsamen Sprache und schafft so Effizienz, Vernetzung sowie Innovation. Auf diese Weise wird der Digitale Zwilling Realität, durchgängig vom ERP bis zum Shopfloor und vom Rohmaterial bis zum Service.

Die Verwaltungsschale zur standardisierten Informationsspeicherung.

Im Engineering zum Beispiel wird der Konfigurator aus Teilmodellen gespeist. Änderungen laufen als Events und wirken sofort in Einkauf, Qualitätsplan oder Dokumentation. Produktionsleiter erkennen Lastspitzen und Verschleißmuster frühzeitig. Das Management erhält ein Steuerungsbild, das transparent, fundiert und verlässlich ist.

Lassen Sie uns dann an die CNC-Fertigung denken: Jede Maschine, jedes Spannmittel, jedes Werkzeug hat eine AAS. Das Werkstück bringt Toleranzen und Schnittwerte aus dem Auftrag mit. Beim Rüstwechsel werden die Daten aus dem Zwilling in die Steuerungen geschrieben und die Linie quittiert Ereignisse zurück. Prozessdaten – Drehmoment, Schwingung, Temperatur, Energie – laufen in die AAS der Maschine und werden mit Los, Materialcharge und Werkzeugstandzeit verknüpft. Weicht das Schwingungsspektrum ab, löst die AAS ein Event aus: Qualitätsplan und Instandhaltung erhalten automatisch Prüf- und Wartungsaufgaben und das ERP bucht das Teil in den Sperrbestand. Am Ende bekommt jedes Gehäuse sein Digitales Typenschild und der Service sieht den Lebenslauf des Bauteils – vom Rohmaterial über alle Prozessschritte bis zum Test – über einen einfachen QR-Code Scan. Das Ergebnis: schnellere Rüstwechsel, weniger Ausschuss, planbare Wartung – und ein Zwilling, der über den Shopfloor hinauswirkt.

Das alles ist keine Vision, sondern praktische Optimierung. Mit twinsphere – der Suite für Digitale Zwillinge – wird die AAS industrietauglich. Linien, Unternehmen und ganze Wertschöpfungsketten lassen sich vernetzen. Der Digitale Zwilling wird adressier-, auffind- und wiederverwendbar. Wir bei conplement AG setzen auf Basis der twinsphere genau hier an und bringen die Idee operativ in die Fabrik.

Der Einstieg erfolgt fokussiert und wird systematisch ausgebaut: kritische Assets modellieren, Informationen sauber strukturieren, operative Daten anbinden und Entscheidungen aus Zwillingzuständen ableiten. Schritt für Schritt entlang des Wertstroms. Die Lernkurve zahlt sich schnell aus: Doppelpflege, Suchzeiten und Interpretationsfehler entfallen. Übrig bleibt ein leistungsfähiger Kern, der neue Varianten, Standorte und Partner reibungslos integriert.

Wenn die Fabrik ein Betriebssystem braucht, dann ist die AAS ihr zentraler Steuerungsbaustein. Höchste Zeit, ihn einzuschalten.

Weitere Informationen

Autor: Christian Günther, Senior Portfolio Manager
Produktmanager twinsphere bei conplement AG

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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