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Cobots und No Code: Demokratisierung der Robotik

Knapp drei Monate vor dem Start der automatica steht fest: Die Demokratisierung der Robotik schreitet voran. Denn laut den Veranstalter:innen der Messe gab es noch nie ein derart breites Angebot an kollaborativen Robotern. Cobots In der Zukunft sollen Roboter ohne spezielle Kenntnisse bedient werden können. Bei sogenannten Cobots, also Roboter, die für die direkte Kollaboration […]

von | 31.03.22

Mit Cobots und No Code Robotik schreitet die Demokratisierung von Robotik voran.

Knapp drei Monate vor dem Start der automatica steht fest: Die Demokratisierung der Robotik schreitet voran. Denn laut den Veranstalter:innen der Messe gab es noch nie ein derart breites Angebot an kollaborativen Robotern.

Cobots

In der Zukunft sollen Roboter ohne spezielle Kenntnisse bedient werden können. Bei sogenannten Cobots, also Roboter, die für die direkte Kollaboration mit dem Menschen konzipiert wurden, gelingt das dank einfacher Programmiermöglichkeiten bereits heute. Da sich Cobots zudem ohne weitere Schwierigkeiten einbinden lassen und dazu noch einfach zu bedienen sind, wächst sowohl deren Beliebtheit als auch der Markt beträchtlich. In diesem Jahr erhalten die Besucher:innen der Messe die Möglichkeit, sich selbst vor Ort ein Bild von den Vor- und Nachteilen zu machen. So zeigt Funuc, ein japanisches Unternehmen für Fabrikautomation, drei neue Cobot-Modelle, die sich durch geringes Gewicht und eine intuitive Drag-and-Drop-Programmierung auszeichnen. Auch die neuen Cobot-Familien GoFa und SWIFTI von ABB werden vertreten sein. Daneben zeigt Yashkawa, wie sich seine Cobot-Zelle modular aufbauen lässt.

No Code

Auch die Programmierung von klassischen Industrierobotern unterliegt einem Wandel. Wo immer Anwendungen es erlauben, werden laut den Veranstalter:innen künftig neue Methoden die klassische Hochsprachen-Programmierung ersetzen. Ziel des Ganzen: Den Einstieg in die Robotik so einfach wie möglich gestalten und die Programmierzeit verkürzen. Auch hier werden Exponate auf der Messe vertreten sein. So zeigt das Start-up Wandelbots aus Dresden seinen sogenannten TracePen. Ein drahtloser Stift, der das Anlernen von Robotern ermöglichen soll. Auch Epson präsentiert wie viele andere Roboterhersteller auf der Messe eine No-Code-Programmierumgebung. Damit sollen sich die Vierachs-Roboter des Herstellers schnell und einfach bedienen lassen.

Eins steht fest: Mit Cobots und No Code Robotics will die automatica in diesem Jahr beweisen, dass Roboter in naher Zukunft genauso einfach zu bedienen sein werden wie ein Smartphone. Die Messe findet vom 21. bis 24. Juni in München statt.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Der Einstieg in die Welt der Cobots soll einfach und preiswert sein. Foto: igus

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