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Automatisierte Fördertechnik vorteilhaft für Start-ups

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Autor: Jana Kötter

Automatisierte Fördertechnik vorteilhaft für Start-ups

Start-ups sind mit ihren frischen Ideen, Prozessen und Entwicklungen die Zukunft neuer Wirtschaftszweige. Doch insbesondere in der Industrie stehen Unternehmensgründer vor großen Herausforderungen bei der Prozessautomatisierung ihres Unternehmens. Denn wo in anderen Branchen zunächst überschaubare Räumlichkeiten ausreichen, benötigen Industrieunternehmen Produktionsmaschinen, Fertigungsanlagen und -hallen. Dennoch sollten gerade junge Unternehmen von Anfang an an Automatisierung denken.

Holger Schmidt, Geschäftsführer des SEH-Standortes Ostrhauderfehn, weiß: „Gerade bei neu gegründeten Unternehmen, deren finanzielle Mittel fokussiert auf Forschung und Entwicklung für ihre Lösungen oder Produkte eingesetzt werden, muss in der Produktionsumgebung anfänglich häufig genau kalkuliert werden. Sei dies aufgrund geringer finanzieller Mittel oder des hohen Risikos, dass Investitionen getätigt werden, das Unternehmen sich dann aber in eine andere Richtung entwickelt.“ Doch der Experte für Fördertechnik erklärt, warum es Sinn macht, von Anfang an auf Automatisierung zu setzen.

Automatisierungstechnik spart Zeit und Ressourcen von Start-ups

„Die Antwort auf die Frage, warum Industrie-Start-ups von Anfang an auf automatisierte Fördertechnik setzen sollten, ist recht simpel: Sie spart Zeit, schont Mitarbeiterressourcen und sichert einen kontinuierlichen Materialfluss. All diese Aspekte können ein junges Unternehmen schnell in eine Schieflage bringen, wenn sie nicht vollständig ineinandergreifen“, verdeutlicht Schmidt. Wie in vielen Branchen hat sich auch der Anlagenbau in der Industrie an übergeordnete Unternehmensanforderungen wie Energieeffizienz, Kostenreduktion, Modularität und Flexibilität angepasst. SEH hat dafür zum Beispiel die Elektrohängebahn SKYRAIL® neu entwickelt. Dabei geht es um ein Gleichteileprinzip in allen Komponenten, um nahezu unendliche Anlagen realisieren zu können. Aus diesem Gleichteileprinzip resultiert eine hohe Anlagenverfügbarkeit, da alle Fördertechnikkomponenten lediglich gesteckt und geschraubt sind. Auf Schweißungen wird hingegen vollständig verzichtet. Damit zeichnet sich die EHB durch einen äußerst geringen Wartungsaufwand aus, so der Hersteller. „Das ist ein Punkt, der vor allem für junge Start-ups in der Gründungsphase wichtig ist, denn eine hohe Effizienz in den Produktionsprozessen sichert eine stabile Unternehmensgrundlage in den ersten Jahren.“

Wenig Investition mit großem Effekt

SKYRAIL® beruht auf einer innovativen Konstruktions- und Planungstechnik, die SEH eigens für diese Anlage entwickelt hat. Dadurch werden im Fall eines Anlagenbaus lediglich circa 60 Prozent der Investitionskosten von klassischen EHBs benötigt. Mit Fahrgeschwindigkeiten von bis zu 150 m/min bietet die EHB laut Hersteller für jeden Arbeitsschritt das passende Tempo. So erfolgen Überbrückungen von längeren Fahrtstrecken in Produktions- und innerbetrieblichen Abläufen ebenfalls effizient und schnell. Im laufenden Betrieb nimmt auch der Energieverbrauch einen wichtigen Stellenwert ein. Durch die leichten und intelligent konstruierten Komponenten erreicht SEH eine äußerst hohe Energieeffizienz um den Faktor 5 gegenüber der klassischen EHB. „Wir haben bei der Entwicklung viel Wert auf ressourcenschonende Funktionalität gelegt. Zum Beispiel bewältigen unsere Fahrzeuge Vertikalfahrten bis zu 30 Grad Steigung ohne federbetätigte und bremsende Gegendruckrollen und sind dadurch viel sparsamer im Energieverbrauch als die klassischen C1-Anlagen“, so Holger Schmidt. Aus diesem Grund liegt die Leistungsaufnahme in der Horizontalfahrt nur bei 0,3 W/kg, wodurch die innovative EHB sehr energieeffizient arbeitet. „Die Investitionskosten von SKYRAIL® sind relativ zeitnah amortisiert, sodass Industrie-Start-ups ihre Förderprozesse mit dieser Anlage effizient und zeitsparend aufbauen.“

Weitere Informationen unter www.seh-engineering.de

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