Das Kompaktthermometer iTHERM TrustSens wurde speziell für hygienische und aseptische Anwendungen in der Lebensmittelindustrie und den Life Sciences entwickelt. Durch eine automatisierte, lückenlos rückführbare Selbstkalibrierung während der Produktion beseitigt der Sensor das Risiko von Nichtkonformitäten, was zu höchster Produktsicherheit und Prozesseffizienz führt. Die integrierte Heartbeat Technology ermöglicht darüber hinaus ständige Gerätediagnose und -verifikation ohne Prozessunterbrechung.
Entwickler nutzen physikalisches Phänomen
Der iTHERM TrustSens arbeitet mit einem integrierten Referenzsensor. Dazu nutzen die Ingenieure das physikalische Phänomen der Curie-Temperatur: An einem bestimmten Temperaturpunkt verändern sich die magnetischen Eigenschaften eines Materials abrupt.
Sobald dieser Wert – etwa nach einer Dampfsterilisation – unterschritten wird, findet ein Abgleich beider Sensoren statt. Da die Curie-Temperatur immer konstant bleibt, liefert die Referenzsonde als Master einen stabilen Vergleichswert. So kalibriert sich die Sonde bei jeder Reinigung oder Sterilisierung der Anlage – wie sie in der Lebensmittelindustrie und den Life Sciences üblich sind – selbst.
Der Mehrwert für die Kunden ist enorm: In großen Anlagen sind oft hunderte Thermometer verbaut, die mehrmals pro Jahr kalibriert werden müssen. Bislang musste der Prozess gestoppt und der Sensor ausgebaut werden. All dies macht der iTHERM TrustSens überflüssig.
Sensortechnologie für Industrie 4.0
„Das prämierte Produkt leistet einen wesentlichen Beitrag zur Implementierung von Industrie 4.0 in der Prozessindustrie“, sagt Jochen Köckler, CEO der Deutschen Messe AG. Der Hermes Award wurde zur Eröffnung der Hannover Messe 2018 im Beisein vieler Gäste – darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel – verliehen. Er zählt zu den bedeutendsten Technologie-Preisen weltweit. Vergeben wird er für Produkte und Verfahren, die sich durch ihren Innovationsgrad, die Wirtschaftlichkeit sowie den Anwendungsnutzen auszeichnen.
Klimaneutrale Chemie: Versorgung mit nachhaltigem Kohlenstoff ist möglich
Kohlenstoff ist ein zentraler Rohstoff in der Chemieindustrie – stammt aber heute noch überwiegend aus fossilem Öl, Gas oder Kohle. Die Verfügbarkeit nachhaltiger Kohlenstoffquellen ist für die klimaneutrale Transformation der Branche daher entscheidend. Das nun von der Initiative IN4climate.NRW veröffentlichte Diskussionspapier „Kohlenstoff – aber nachhaltig!” zeigt: Die Kohlenstoffbedarfe der deutschen Chemieindustrie lassen sich nachhaltig decken. Importe sind dafür nicht zwingend erforderlich, wohl aber besteht dringender politischer Handlungsbedarf. Das Diskussionspapier steht zum kostenfreien Download bereit.







