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Aktualisiertes Produktportfolio unterstützt offene Architekturen

Um Maschinen- und Anlagenbauern einen einfachen und sicheren Weg für die Kommunikation von der einzelnen Maschinenkomponente bis in die Cloud zu ermöglichen, hat Eaton sein Produktportfolio für die Automatisierung aktualisiert.

von | 04.11.20

Mit der Integration des Standards OPC Unified Architecture (OPC UA) in bewährte sowie in neue Bediengeräte und Steuerungen lassen sich sowohl Bestandsmaschinen als auch Neuentwicklungen auf effektive Weise „IoT ready“ machen und damit einfach und kosteneffektiv in Smart-Factory-Umgebungen einbinden. Das heißt, die Maschinen können über OPC UA mit anderen Maschinen (M2M), mit dem Factory Manager einer intelligenten Fabrik (M2Factory) sowie mit der Cloud (M2Cloud) kommunizieren.
Dem Maschinen- und Anlagenbauer bietet Eaton jetzt verschiedene Möglichkeiten, um seine Systeme „IoT ready“ zu machen: Als kombinierte Bedien- und Steuereinheit mit kapazitiver Multitouch-Technologie eignet sich die XV300 mit integriertem OPC UA Server, die neben der 7- und 10,1-Zoll-Ausführungen nun auch in 15 Zoll zur Verfügung steht, ideal für kompakte Maschinen, bei denen sie als Codesys-Steuerung in Kombination mit der Visualisierungssoftware Galileo auch die Realisierung moderner Bedienkonzepte unterstützt.
Kommt zudem Eatons intelligentes Verdrahtungs- und Kommunikationssystem zum Einsatz, so entsteht eine komplett geschlossene, manipulationsgeschützte Konfiguration mit durchgängiger Sicherheit vom Motorstarter bis in die Cloud.
Steuerung als Bediengerät ergänzend zur Visualisierung nutzen
Für Systeme mit hohen Anforderungen an die Performance bietet Eaton die neue Codesys-Steuerung XC300, die ebenfalls über einen integrierten OPC-UA-Server verfügt. Zudem kann in einem solchen Szenario die XV300 als Bediengerät ergänzend die Visualisierung sowie die Cloud-Anbindung übernehmen. Um bestehende Anlagen ohne Visulisierung an die Cloud anzubinden, eignen sich auch die bewährten Codesys-Kompaktsteuerungen XC152, bei denen sich eine Umsetzung auf OPC UA nun leicht nachträglich realisieren lässt.
„In Zeiten, in denen die Ethernet-Kommunikation sich immer noch sehr heterogen zeigt und somit die Zusammenführung von verschiedenen Maschinen unterschiedlicher Hersteller in einer Produktionsstraße meist mit erheblichen Integrationsaufwänden einhergeht, etabliert sich OPC UA zunehmend als Datenaustauschstandard für eine sichere, zuverlässige, hersteller- und plattformunabhängige industrielle Kommunikation“, betont Stefan Selke, MOEM Segment Marketing Manager EMEA bei Eaton.
„Als Mitglied der OPC Foundation setzen wir auf OPC UA und unterstützen Kunden dabei, dieses Protokoll sowohl für die M2M- als auch für die M2Cloud-Kommunikation zu implementieren, sodass ein Smart-Factory-Betreiber seine komplette Kommunikation in Zukunft auf einem durchgängigen Standard aufbauen kann.“
Im Rahmen dieser Aktivitäten nimmt Eaton das Thema OPC UA auch in sein Trainingsprogramm für Partner und Kunden mit auf.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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