Omron vereinheitlicht die Ausführung seiner FA-Geräte, um Platz zu sparen und kleinere Schaltschränke zu ermöglichen. Andererseits ermöglichen diese raumsparenden FA-Geräte es Schaltschrankherstellern, diese mit mehr Komponenten zu bestücken und dadurch ihre Kontrollfunktionen zu vergrößern.
Zusätzlich ermöglicht die standardisierte kleinere Ausführung dieser Komponenten eine einfachere und schnellere Individualisierung der Schränke. Des Weiteren enthält die gemeinsame Konstruktionsplattform die Omron-eigene „Push-In Plus“ Verdrahtungstechnik, die schnellere Verdrahtung mit zuverlässigen Verbindungen und ausgezeichneter Vibrationsfestigkeit verbindet. Bisher wurden auf der gemeinsamen Konstruktionsplattform basierende FA-Geräte von über 7000 Unternehmen weltweit in der Herstellung eingesetzt.
Omron hat die raumsparende und eine schnellere Verdrahtung ermöglichende gemeinsame Konstruktionsplattform auf die G70V E/A-Relaismodule und die S8VK-S-Schaltnetzteile, 30 W, angewendet, und damit die vorhandene Produktlinie von 60-, 120-, 240- und 480-W-Modelle für einen breiteren Anwendungsbereich abgeschlossen. Der Marktausbau bei den auf Basis einer gemeinsamen Konstruktionsplattform entwickelten FA-Produkten wird aufgrund deren großer Vielfalt eine kombinierte Wirkung haben.
Ziel von OMRON ist es, die Schaltschränke gemeinsam mit seinen Kunden umfassend zu optimieren. Da die Komponentenhöhe abhängig von Faktoren wie Leistungsaufnahme und Wärmeentwicklung variiert, hat das Unternehmen die Einbauprodukte in 3 Hauptgruppen unterteilt, denen jeweils eine spezifische Anordnung (Reihe) im Schaltschrank zugeordnet ist: E/A-, Steuerungs- und Leistungskomponenten. Für jede Kategorie stellen optimale Designregeln sicher, dass ungenutzter Platz vermieden und der Abstand zwischen den Kabelkanälen optimiert wird.
Weiterführende Produktdetails finden Sie unter: www.industrial.omron.eu/en/solutions/panel-building.
Grünes Licht für Industriestrompreis aus Brüssel
Die EU-Kommission hat den deutschen Industriestrompreis genehmigt und damit den beihilferechtlichen Rahmen für Entlastungen stromintensiver Unternehmen geschaffen. Das Fördervolumen beträgt 3,8 Milliarden Euro, die Regelung gilt für den Zeitraum von 2026 bis 2028. Ziel ist es, besonders energieintensive Branchen im internationalen Wettbewerb zu stabilisieren und Produktionsverlagerungen zu vermeiden. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) kritisierte die Entlastung als zu gering.







