Die Module gehören zum K-System, das seit mehr als 25 Jahren in der Prozessindustrie etabliert ist.
Die einkanaligen Sicherheitsrelais sind busgespeist und verfügen über Testeingänge zur Überprüfung aller Relaisausgänge. Die Eingänge sind kompatibel zu den DO(digital output)-Karten vieler ESD/DCS-Systeme. Alle Module sind aufgrund ihrer dreifach-redundanten Kontakte extrem zuverlässig, entsprechend ATEX Zone 2 zugelassen und verfügen zudem über SIL3 entsprechend IEC61508 ed2 und EN62061 Maschinenrichtlinie.
Die Sicherheitsrelais sind als DTS (De-energized-to-safe)- und als ETS (Energized-to-safe)-Version erhältlich, jeweils mit bis zu 5 A Schaltstrom (20 mm-Version) oder bis zu 3 A Schaltstrom (12,5 mm-Version). Das Proof-Intervall, bezogen auf 10 % der PFD (Ausfallwahrscheinlichkeit), beträgt 32 Jahre (DTS) beziehungsweise 10 Jahre (ETS) und kann mit Hilfe der Proof-Test-Eingänge sogar noch ausgeweitet werden.
Der Eingangskreis ist für alle Geräte identisch: Ist ein Modul an einer DO-Karte erfolgreich getestet, sind auch alle anderen Module der neuen Sicherheitsrelais kompatibel. Im Fall einer Änderung oder Anpassung des Eingangskreises, kann dies für die gesamte Gerätefamilie übernommen werden. Die Nutzung von Relais verschiedener Hersteller minimiert die Gefahr systematischer Fehler.
Embedded Linux für sichere Systeme: Programm des eLSA-Symposiums steht
Wie lassen sich Embedded-Systeme unter steigenden Anforderungen an Security, Functional Safety und Wartbarkeit entwickeln? Das eLSA-Symposium am 1. und 2. Oktober 2026 in Göttingen stellt dazu Ansätze aus Industrie, Forschung und Open-Source-Communities vor.








