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Software: Siemens will die digitale Zukunft der Industrie beschleunigen

Siemens hat Xcelerator angekündigt – ein integriertes Portfolio aus Software, Services und einer Plattform für die Entwicklung von Applikationen. Das Angebot lässt sich personalisieren und an kunden- und branchenspezifische Anforderungen anpassen. Xcelerator kombiniert das gesamte Portfolio an Siemens-Software für Konstruktion, Engineering und Fertigung mit einer erweiterten Mendix-Plattform für die Entwicklung von Low-Code- und Multiexperience-Applikationen.

von | 04.11.20

Die Mendix-Plattform umfasst jetzt auch Cloud- und App-Services für Digital Engineering und Internet of Things (IoT). Sie basieren auf MindSphere®, dem Cloud-basierten, offenen IoT-Betriebssystem von Siemens, sowie den marktführenden, einheitlichen Low-Code- und No-Code-Entwicklungsumgebungen von Mendix.
Xcelerator treibt die digitale Transformation voran, indem es als einzige Plattform jedem Beteiligten, einschließlich Endbenutzern und Ingenieuren, ermöglicht, die Datenlandschaft und Systeme einfach zu erstellen, zu integrieren und zu erweitern. Gleichzeitig gibt das Unternehmen bekannt, dass es von Siemens PLM Software zu Siemens Digital Industries Software wird. Diese Namensänderung spiegelt das Wachstum des Ökosystems und des Portfolios an Lösungen, Anwendungen, Tools und Dienstleistungen wider, die die digitale Transformation in Unternehmen auf der ganzen Welt vorantreiben.
"Die Lösung kombiniert das komplette Softwareportfolio – von Electronic Design Automation bis hin zum Product Lifecycle Management – mit der Mendix-Plattform und MindSphere für IoT. Das Einzigartige an Xcelerator ist die Möglichkeit, personalisierte Applikationen zu entwickeln. Es erfasst Informationen zu Feedback und Leistung und lässt diese in die Konstruktion und Fertigung zurückfließen – dadurch löst es das Versprechen der Digital Enterprise an die diskrete und Prozessindustrie ein", so Tony Hemmelgarn, CEO von Siemens Digital Industries Software.
Xcelerator integriert das Industrial Software Portfolio von Siemens
Siemens hat ein sehr breites und tiefgehendes Software-Portfolio für Elektronik und Mechanik, Systemsimulation, Fertigung, Betrieb und Lifecycle Analytics aufgebaut. Xcelerator vereint und integriert dieses Portfolio mit Embedded Tools und Datenbanken, die sich mit der bestehenden Umgebung aus Informations-, Betriebs- und Konstruktionstechnologien verbinden. So entstehen einzigartige Workflows, die von einem breiten Spektrum an Siemens-Technologie profitieren.
Die Capital™ Software von Mentor wurde in die NX™ Software integriert, damit Experten aus allen technischen Disziplinen gemeinsam neue Produkte entwickeln können. Die Siemens-Lösung Opcenter™ wurde mit Valor™ kombiniert, um den digitalen roten Faden von der Konstruktion bis zur Fertigung zu verlängern und sicherzustellen, dass sich die Qualität kontinuierlich verbessert.
Zudem hat Siemens vor kurzem mehrere Validierungstools für den Automotive-Bereich integriert, um die autonome PAVE360™ Pre-Silicon-Validierungsumgebung zu erstellen. Diese offene Integration fördert schnelle Innovationen und eine zügige Validierung von Produkten und Prozessen. Dafür schafft sie einen sehr präzisen digitalen Zwilling, der modellbasierte Simulationen mit Testdaten und Analysen der realen Performance kombiniert. 
Neue Softwarebasis Xcelerator
Xcelerator ist die technische Softwarebasis für das Digital Enterprise, die kontinuierlich Innovationskraft in die Bereiche Produkt-Performance, Produktentwicklung, Produktionsbetrieb und Lifecycle Support bringt. Das Xcelerator-Portfolio setzt sich zusammen aus einer Vielzahl an Anwendungen und Lösungen für Product Lifecycle Management (PLM), Electronic Design Automation (EDA), Application Lifecycle Management (ALM), Manufacturing Operations Management (MOM), Embedded Software und Internet of Things (IoT).
Dieses integrierte Portfolio unterstützt die Automatisierung eines Unternehmens von der obersten Ebene bis zur Produktion und organisiert den Informationsfluss zwischen allen Beteiligten des Xcelerator-Ökosystems. So entsteht ein nachvollziehbarer digitaler roter Faden, der eine offene und kollaborative Umgebung, eine hohe Geschwindigkeit und große Agilität ermöglicht.
Mendix-Plattform für Applikationsentwicklung unterstützt Xcelerator-Ökosystem
Mendix, der weltweit führende Anbieter von Low-Code- und No-Code-Lösungen für das Unternehmen, wurde im letzten Jahr von Siemens übernommen. Mit der Erweiterung der Mendix-Plattform profitieren Kunden von der Leistungsfähigkeit der Cloud und der marktführenden Umgebung für eine schnellere Applikationsentwicklung. So können sie Apps entwickeln, die ihre bestehenden Lösungen um neue Datentypen, Systeme und für neue Benutzer erweitern.
Mit den zusätzlichen App-Services für IoT powered by MindSphere, Digital Engineering und Systemintegrationen kann die Mendix-Plattform nun noch mehr Daten aus jedem System nutzen und bidirektional mit Anwendungen und Geräten verbinden. Die Mendix-Plattform bietet Xcelerator-Kunden die Möglichkeit, Multiexperience-Applikationen zu erstellen und Daten auf jedem Gerät, von überall aus, in jeder Cloud und auf jeder Plattform auszutauschen und schneller von der digitalen Transformation zu profitieren.
Xcelerator befähigt Anwender, Apps zu erstellen, die Daten aus einer Vielzahl von IT-Systemen und -Anwendungen aufnehmen und bereitstellen. Unternehmen jeder Größe und an jedem Punkt der Lieferkette können ihr Geschäft so durch personalisierte, anpassungsfähige Softwarelösungen digital transformieren und neue Arbeitsweisen unterstützen. Ganz gleich, ob Unternehmen auf On-Premises-Lösungen, einen Mix aus Cloud-basierten Lösungen oder ausschließlich auf die Cloud setzen: Xcelerator ermöglicht es ihnen, ihre digitale Zukunft in dem Tempo und der Weise zu realisieren, die am besten zu ihnen passen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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