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Systemintegrierter Explosionsschutz vereint Prozesstechnik und Automation

Die neuen EtherCAT-Klemmen der Serie ELX ermöglichen mit ihren eigensicheren Ein-/Ausgängen in hochkompakter Bauform den direkten Anschluss von Feldgeräten in Ex-Zone 0, 1 und 2. Damit vereint PC-based Control von Beckhoff nahtlos Automation und Prozesstechnik – mit allen Vorteilen einer durchgängigen und lückenlosen Diagnose direkt im EtherCAT-System.

von | 04.11.20

Beckhoff bietet eine systemintegrierte Lösung für den Explosionsschutz – mit einem umfassenden Ex-Komponenten-Portfolio für barrierefreie Konzepte bis in Zone 0/20. Hierzu zählen neben den EtherCAT-Klemmen der Serie ELX mit eigensicheren Schnittstellen u. a. die ebenfalls neuen, für den Einsatz in Ex-Zone 2/22 geeigneten Control Panel und Panel-PCs der Serie CPX sowie die Steuerungssoftware TwinCAT mit zahlreichen spezifischen Prozesstechnik-Interfaces.
Die EtherCAT-Klemmen der Serie ELX erweitern das umfassende EtherCAT-Klemmensystem mit über 100 unterschiedlichen Signaltypen um I/Os für den Explosionsschutz. Die Kombination aus hochkompaktem I/O-Modul und integrierter Trennbarriere liefert als Ergebnis eine äußerst schmalbauende EtherCAT-Klemme für den Anschluss eigensicherer Feldgeräte, die den Platzbedarf im Schaltschrank um bis zu 50 % reduziert. Dies bringt insbesondere im Ex-Bereich – mit den meist engen Platzverhältnissen und der aufwändigen, teuren Gehäusetechnik – Vorteile mit sich. Der Verzicht auf zwischengeschaltete, separate Barrieren führt außerdem zu einem deutlich verringerten Installationsaufwand.
Die ELX-Serie erfüllt mit der anstehenden Zertifizierung gemäß ATEX und IECEx alle branchenspezifischen Richtlinien für den Explosionsschutz und ist weltweit in nahezu allen Märkten einsetzbar. Dabei stehen im 12-mm-Gehäuse bis zu vier und im 24-mm-Gehäuse bis zu acht eigensichere Eingänge zur Verfügung.
Die Anwender im Ex-Bereich profitieren mit den neuen ELX-Klemmen von allen Vorteilen der ultraschnellen und komfortablen EtherCAT-Technologie. Hierzu gehört u. a. die „Time Stamp“-Funktionalität, die eine hohe Messqualität und eine hochgenaue Synchronisierung – auch in weitläufigen prozesstechnischen Anlagen − sicherstellt. Darüber hinaus ermöglicht das EtherCAT-Diagnosekonzept mit 100-MBit-Datenrate sowie durchgängiger, lückenloser Diagnose die schnelle Fehleridentifizierung. Auf diese Weise lässt sich die Anlagenstillstandzeit minimieren, die Wartung vereinfachen und die Verfügbarkeit erhöhen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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