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Gebäudeautomation: Neue digitale Services verbessern Energieeffizienz

Mit den zwei neuen Dienstleistungspaketen „Building Data Explorer“ und „Energy Data Management Pure“ erweitert die Siemens-Division Gebäudetechnik ihr Angebot im Bereich der digitalen Services. Kunden stehen damit zusätzliche Applikationen zur Verfügung, um von der Digitalisierung in der Gebäudetechnik zu profitieren.

von | 04.11.20

Die beiden Services ermöglichen es, bestehende Datenquellen effizienter zu nutzen und Maßnahmen zur Optimierung des Gebäudebetriebs abzuleiten. So wird aus Big Data Smart Data. Das bedeutet: Aus großen Datenmengen werden hochwertige und aussagekräftige Daten, auf deren Basis sich die Gebäudeautomation effizienter betreiben und der Energieverbrauch optimieren lässt.
Energy Data Management Pure
Viele Energie- und Facility-Manager sowie Immobilienverantwortliche nutzen bisher keine tagesaktuellen Verbrauchsdaten, weil sie den Aufwand für eine manuelle Erfassung oder für die Einführung eines Energiedatenmanagementsystems scheuen. Für sie bietet der Service Energy Data Management Pure ab sofort eine attraktive Alternative und damit einen einfachen und dennoch leistungsfähigen Einstieg in das Energiedatenmanagement gemäß DIN EN ISO 50001.
Der digitale Service Energy Data Management Pure stellt den automatisierten Import von tagesaktuellen Verbrauchsdaten über den Energieversorger bzw. Netzbetreiber sicher. Gleichzeitig bietet er über eine Web-Applikation eine Vielzahl von aussagekräftigen Berichten und Analysemöglichkeiten. Auf einem übersichtlichen Dashboard kann der Anwender den aktuellen Verlauf seines Energieverbrauchs, aber auch Angaben zu Lastgängen und Verbrauchsprofilen sowie Periodenvergleiche ablesen.
So lassen sich beispielsweise die Verbräuche einzelner Monate oder unterschiedlicher Gebäude unter Berücksichtigung witterungsbedingter Einflüsse miteinander vergleichen. Mit Hilfe von Detailauswertungen wie dem „Carpet Plot“ können auf einen Blick Optimierungspotenziale identifiziert und die Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden. So lässt sich beispielsweise nachvollziehen, in welchem Umfang die Reduzierung der Grundlast außerhalb der Betriebszeiten den Energieverbrauch beeinflusst.
Alle Auswertungen sind als Grafik oder als Datensatz exportierbar und stehen für die Weiterverarbeitung in anderen Verfahren zur Verfügung.
Building Data Explorer
Der Service „Building Data Explorer“ geht noch einen Schritt weiter: Er bietet eine Lösung für die automatisierte Erfassung, die übergreifende Auswertung und die Langzeitarchivierung von bis zu 200 Datenpunkten über BACnet. Der Fokus liegt dabei im Gegensatz zu Energy Data Management Pure nicht nur auf Energieverbrauchsdaten, sondern umfasst die individuelle Analyse und Überwachung von weiteren Anlagendaten wie Fensterkontakten, Ventilstellungen (Hub) oder Stellsignalen.
Gebäude- oder Anlagenbetreibern steht damit ein besonders einfacher Weg in die Welt von IoT und Data Analytics offen. Auf Basis der intuitiv nutzbaren Bedienoberfläche können die Datenpunkte schnell und aussagekräftig im Zeitverlauf visualisiert werden, was Zusammenhänge und Abhängigkeiten sichtbar macht.
Darüber hinaus bietet der Building Data Explorer einen Regeleditor inklusive Überwachungsfunktion. Damit lassen sich auch große Datenmengen schnell analysieren und auf Abweichungen überwachen, etwa im Hinblick auf eine konstante Raumtemperatur oder auf Ineffizienzen im Gebäudebetrieb.
Die beiden Dienstleistungspakete Energy Data Management Pure und Building Data Explorer sind sowohl untereinander als auch mit weiteren umfassenderen digitalen Serviceangeboten von Siemens kombinierbar. Für Fragen rund um die Nutzung der digitalen Services steht Anwendern eine eigens eingerichtete Telefon-Hotline zur Verfügung.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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