Das SC I 4.0 ist eine Initiative deutscher Industrieverbände und Normungsorganisationen und ist organisatorisch bei der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE (VDE|DKE) angesiedelt. Seit Februar 2014 leitete Pichler das DKE ExcellenceCluster Industrie 4.0, seit Januar 2016 verantwortete er das VDE Competence Center Industrie 4.0. Seine zentralen Aufgaben als Geschäftsführer des SC I 4.0 liegen in der Koordinierung und Initiierung neuer sowie existierender Standards zum Thema Industrie 4.0 und in der abgestimmten Interessenvertretung gegenüber internationalen Konsortien der IT- und Internetwelt. Zudem soll das SC I 4.0 übergreifende Regeln und Strukturen für bisher getrennte technische Bereiche wie z. B. der produzierenden Industrie, der Energiesysteme und der Verkehrsinfrastruktur koordinieren.
Das SC I 4.0 ist eine auf der Hannover Messe 2016 gegründete Initiative der VDE|DKE, des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom), des Deutschen Instituts für Normung (DIN), des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI). Strategisch ist das Council an die Plattform Industrie 4.0 angebunden, die unter der Leitung der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie sowie Bildung und Forschung steht, und setzt die dort erarbeitete Industriestrategie zur Standardisierung im Umfeld von Industrie 4.0 organisatorisch um.
Klimaneutrale Chemie: Versorgung mit nachhaltigem Kohlenstoff ist möglich
Kohlenstoff ist ein zentraler Rohstoff in der Chemieindustrie – stammt aber heute noch überwiegend aus fossilem Öl, Gas oder Kohle. Die Verfügbarkeit nachhaltiger Kohlenstoffquellen ist für die klimaneutrale Transformation der Branche daher entscheidend. Das nun von der Initiative IN4climate.NRW veröffentlichte Diskussionspapier „Kohlenstoff – aber nachhaltig!” zeigt: Die Kohlenstoffbedarfe der deutschen Chemieindustrie lassen sich nachhaltig decken. Importe sind dafür nicht zwingend erforderlich, wohl aber besteht dringender politischer Handlungsbedarf. Das Diskussionspapier steht zum kostenfreien Download bereit.






