Hans Turck stellte den jungen Elektroingenieur Hermann Hermes 1968 für den Vertrieb ein und beteiligte ihn schon bald am Unternehmen. Der gebürtige Essener war ein energiegeladener Vertriebsmanager, der andere mitnehmen und motivieren konnte.
Engagiert und umsichtig hat Hermann Hermes wichtige strukturelle Aufbauarbeit für die Turck-Gruppe geleistet – und blieb dabei auch als Visionär stets realistisch. Seine verbindliche Art, mit der er sein fundiertes Wissen als Elektrotechniker und Marketingexperte einbrachte – oft verbunden mit Humor und Witz –, hat ihm bei Kunden, Partnern und Kollegen hohes Ansehen verliehen.
Seine Auslandserfahrung führte bereits 1975 zur Gründung des Turck-Standorts in den USA. In den Folgejahren trieb er die Gründung zahlreicher weiterer Vertriebs- und Produktionsgesellschaften weltweit voran. 30 Jahre lang hat Hermann Hermes als Gesellschafter und Geschäftsführer der Hans Turck GmbH & Co. KG die Geschicke des Unternehmens mit seinem Engagement und seiner Persönlichkeit mit geprägt.
Vertrauen und eine ausgeprägte Kooperationsfähigkeit waren die wesentlichen Elemente der Partnerschaft – Verlässlichkeit und Loyalität die Grundlagen der erfolgreichen Zusammenarbeit. 1999 trat Hermann Hermes in den Ruhestand.
Klimaneutrale Chemie: Versorgung mit nachhaltigem Kohlenstoff ist möglich
Kohlenstoff ist ein zentraler Rohstoff in der Chemieindustrie – stammt aber heute noch überwiegend aus fossilem Öl, Gas oder Kohle. Die Verfügbarkeit nachhaltiger Kohlenstoffquellen ist für die klimaneutrale Transformation der Branche daher entscheidend. Das nun von der Initiative IN4climate.NRW veröffentlichte Diskussionspapier „Kohlenstoff – aber nachhaltig!” zeigt: Die Kohlenstoffbedarfe der deutschen Chemieindustrie lassen sich nachhaltig decken. Importe sind dafür nicht zwingend erforderlich, wohl aber besteht dringender politischer Handlungsbedarf. Das Diskussionspapier steht zum kostenfreien Download bereit.







