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Wegweiser der Plattform Lernende Systeme: Nachhaltigkeit in Unternehmen mit KI

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Autor: Charlotte Lange

Wegweiser der Plattform Lernende Systeme: Nachhaltigkeit in Unternehmen mit KI
In ihrem neuen Wegweise stellt die Plattform Lernende Systeme strategische Empfehlungen und Praxisbeispiele vor, die den Einsatz von nachhaltiger KI im Unternehmen zeigen (Bild: Plattform Lernende Systeme)

Künstliche Intelligenz (KI) kann Unternehmen dabei unterstützen, ökologisch verträglich, sozial gerecht und erfolgreich zu wirtschaften. Andererseits kann der Einsatz von KI-Systemen auch betrieblichen Nachhaltigkeitszielen zuwiderlaufen, etwa aufgrund des hohen Ressourcenverbrauchs der Technologie selbst. In der neuen Publikation „Mit KI den nachhaltigen Wandel gestalten“ stellt die Plattform „Lernende Systeme“ strategische Empfehlungen und Praxisbeispiele vor, die den Einsatz von nachhaltiger KI im Unternehmen zeigen.

Die Expert:innen raten, Innovations- und Nachhaltigkeitsmanagement im Unternehmen strategisch miteinander zu verknüpfen. Notwendig dafür seien eine flächendeckende Dateninfrastruktur sowie Digitalkompetenzen. Von der Verringerung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft über die Rückführung von Plastikmüll in den Materialkreislauf bis zur Entlastung der Beschäftigten von monotonen Aufgaben zeigen zahlreiche Praxisbeispiele aus verschiedenen Branchen, wie Unternehmen mithilfe von KI nachhaltiger handeln können.

Vor- und Nachteile von KI im Unternehmen

Angesichts des globalen Klimawandels streben viele Unternehmen an, klimaneutral zu werden. Nicht zuletzt, um den veränderten Ansprüchen von Investor:innen und Verbraucher:innen gerecht zu werden. KI-Systeme können helfen, Prozesse in Betrieben effizienter zu gestalten, in der Produktion Energie und Ressourcen zu sparen und nachhaltige Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Zudem kann KI die Resilienz von Unternehmen stärken, etwa indem KI-Systeme Maschinenausfälle vorhersehen oder Lieferketten belastbarer gestalten. Gleichzeitig müssten auch negative Effekte des KI-Einsatzes beachtet werden, wie der hohe Energieverbrauch bei Training und Anwendung der Technologie oder die Reproduktion gesellschaftlicher Ungleichheiten.

Innovation und Nachhaltigkeit strategisch verknüpfen

Die Autor:innen der Publikation empfehlen eine integrierte KI- und Nachhaltigkeitsstrategie in Unternehmen, die ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen des KI-Einsatzes berücksichtigt. In vielen Unternehmen sind das Innovations- und das Nachhaltigkeitsmanagement allerdings in verschiedenen Organisationseinheiten angesiedelt, wodurch eine strategische Verknüpfung erschwert wird. KI soll als Treiber mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen ermöglichen und gleichzeitig selbst mittel innovativer technologischer und betriebswirtschaftlicher Lösungen nachhaltiger werden.

„Unternehmen müssen zu jedem Zeitpunkt die Verhältnismäßigkeit des KI-Einsatzes prüfen und sich fragen, ob wirklich eine ressourcenaufwändige KI-Anwendung nötig ist oder ein einfacher Algorithmus ausreicht. Zudem müssen die Beschäftigten frühzeitig in die KI-Transformation eingebunden und für die Zusammenarbeit mit KI qualifiziert werden“, so Corina Apachiţe, Leiterin der Abteilung Künstliche Intelligenz bei Continental Automotive und Leiterin der Arbeitsgruppe Geschäftsmodellinnovationen der Plattform Lernende Systeme.

Als notwendig für eine strategische Verknüpfung von Innovations- und Nachhaltigkeitsstrategie erachten die Expert:innen einen hohen Digitalisierungsgrad der Unternehmen sowie branchenübergreifende Standards und Plattformen für den Austausch von Daten zwischen Unternehmen. Darüber hinaus kann die Wissenschaft den Transfer von KI-Technologien verbessern. Die Politik kann Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Organisationen durch gezielte Förderprogramme und wirtschaftliche Anreize dabei helfen, ein wachsendes KI-Ökosystem mit ökologisch-nachhaltiger Ausrichtung zu etablieren.

Die vollständige Publikation können Sie hier kostenlos herunterladen.

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