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VDI vergibt CES-Förderpreis in Düsseldorf

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Thema:
Autor: Theresa Graser

Der CES-Förderpreis ging in diesem Jahr an Jan Lucas Brause (2. v. l.)
Quelle: VDI
CES-Förderpreis in Düsseldorf vergeben

Am 15.05.2024 hat der VDI in Düsseldorf den CES-Förderpreis 2024 verliehen. In diesem Jahr wurde Jan Lucas Brause von der TU Dortmund für seine Masterarbeit ausgezeichnet.

Der diesjährige Gewinner Jan Lucas Brause bekam den Preis von Prof. Dr. Hans-Georg Schnürch, Beiratsvorsitzender der CES, Dr. Frank Völker, Geschäftsführer der CES in Velbert und Jean Haeffs, Geschäftsführer der VDI-GPL, überreicht. Zusätzlich zur Urkunde gehört zur Auszeichnung ein Preisgeld von 1.500 Euro. Betreuer der Arbeit ist Prof. Dr.-lng. Prof. h.c. Dirk Biermann, Institut für Spanende Fertigung der Fakultät Maschinenbau an der TU Dortmund.

Auswirkung verschiedener Prozessstellgrößen bei BTA-Tiefbohrungen

Die prämierte Arbeit trägt den Titel „Analyse der Prozesskräfte und Prozessdynamik beim BTA-Tiefbohren und Qualifizierung mikromagnetischer Prüfsysteme zur in-Prozess Charakterisierung der Surface Integrity“. Sie befasst sich mit dem sog. Boring-and-Treppaning-Association (BTA)-Tiefbohren. Dieses kommt als Bearbeitungsverfahren zur Herstellung von Bohrungen mit großem Durchmesser und einem Länge-zu-Durchmesser Verhältnis größer als zehn zum Einsatz. Da bei diesem Verfahren der Span nicht in Kontakt mit der Bohrungswand gelangt, kann eine hohe Bohrungsqualität erreicht werden. Deshalb wird das Verfahren unter anderem in der Bearbeitung von Hydraulikzylindern, Fahrwerkskomponenten in der Luftfahrtindustrie oder in Bauteilen der chemischen Industrie genutzt.

Die Masterarbeit analysiert die Einflüsse der Prozessstellgrößen auf die im Prozess auftretenden Kräfte, Momente und dynamische Eigenschaften sowie auf die Oberflächengüte der Tiefbohrungen. Zudem enthält die  Forschungsarbeit eine zerstörungsfreie Bewertung der Randschicht mittels des sog. magnetischen Barkhausenrauschens, die Auskünfte über eine geplante Verwendung der Sensortechnik im Regelkreis des Tiefbohrprozesses liefert.

Die Arbeit umfasst dabei die Motivation der Untersuchungen, den aktuellen Stand der Technik, die experimentellen Rahmenbedingungen der Untersuchungen sowie die Auswertung und Analyse. Die Ergebnisse können dazu beitragen, eine Steigerung der Prozesssicherheit zu erreichen. Außerdem wird gezeigt, dass ein Prüfsystem zur Messung mikromagnetischer Kenngrößen in einer rotierenden Bohrung angewendet werden kann.

Der CES-Förderpreis wird jedes Jahr von der Carl-Eduard-Schulte-Stiftung für aktuelle und hervorragende Masterarbeiten aus dem Bereich der Produktionstechnik sowie verwandten Gebieten vergeben.

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