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Pharmalogistik: Pandemie verändert Transportlösungen

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Autor: Jana Kötter

Pharmalogistik: Pandemie verändert Transportlösungen
Kühltransporte rücken in den Mittelpunkt des Interesses – sowohl bei den Fachbesuchern von Branchenmessen wie der Ilmac als auch in der breiten Öffentlichkeit. (Foto: MCH Messe Schweiz (Basel) AG)

In der Pharmalogistik ist es überlebenswichtig, dass die Temperaturen über lange Zeiträume garantiert sind. Kurzum: gekühlt, tiefgekühlt, ultratiefgekühlt. Das hat viel Bewegung in den Markt gebracht und eröffnet neue Chancen.

Coronavirus-Impfstoffe stellen unterschiedliche Anforderungen an die Pharmalogistik

Die Impfstoffe gegen das Coronavirus stellen sehr unterschiedliche Anforderungen. Manche benötigen über lange Zeit eine Kühlung auf -70 °C (Biontech/Pfizer), andere kommen mit -20 °C (AstraZeneca) oder sogar mit 2 bis 8 °C aus (Moderna, Johnson & Johnson). Doch hinter den kühlen Zahlen in Grad Celsius spürt man eine enorme Forschungs- und Entwicklungsleistung. Spezialisten aus der Lebensmittellogistik bieten plötzlich massgeschneiderte Kühlboxen für die Pharmaindustrie mit ihren strengen regulatorischen Anforderungen.

Elektische Kühling ist eine Transportlösung

Aktuelle Transportlösungen für die “letzte Meile” umfassen eine aktive elektrische Kühlung, Online-Monitoring-Funktionen und digitale Diebstahlsicherungs-Siegel. Mit Datenloggern lassen sich in Echtzeit Bewegungen und Temperaturstatus, Feuchtigkeit und Neigungen von Kühlboxen nachverfolgen. Ultrakalte Transportcontainer designt man heute unter Verwendung von Künstlicher Intelligenz. Insbesondere bei Luftfracht garantieren sie eine definierte konstante Temperatur in der Bandbreite 60 °C bis 80 °C für mehr als 120 Stunden. Bei den globalen Logistikketten von heute stellt dies eine essenzielle Voraussetzung für den Erfolg jeder Impfkampagne dar.

Dezentrale Impfstoffproduktion verändert Pharmalogistik

Doch werden wir in Zukunft noch ganz anders arbeiten? Die Antwort lautet ganz entschieden: vielleicht schon! Denn es gibt bereits Ansätze zur dezentralen Impfstoffproduktion unter Einsatz drucktechnischer Verfahren. Dafür wäre die Verfügbarkeit mobiler Reinräume nahe den Impforten und die Versorgung mit den benötigten Ausgangsstoffen sicherzustellen. Das ist auch eine logistische Herausforderung, wenn auch eine ganz andere als bei den derzeitigen Impfkampagnen. So kommt es für Pharmaindustrie und -logistik darauf an, die aktuellen Anforderungen zu meistern und gleichzeitig bereits den Blick in die Zukunft zu richten. Die diesjährige Ilmac macht die aktuellen Trends erlebbar und bringt alle Partner zum Ideenaustausch in Basel zusammen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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