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MTP: Merck will Modularisierung weltweit in Laboren einsetzen

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Autor: Charlotte Lange

MTP: Merck will Modularisierung weltweit in Laboren einsetzen
Ausgehend vom Electronics Technology Center in Darmstadt automatisiert Merck sein weltweites Laborumfeld auf Basis von Module Type Package (MTP). Foto: Merck)

In den Forschungs- und Entwicklungs-Laboren des Electronics Technology Center in Darmstadt hat Merck bereits eine Automatisierungssoftware von COPA-DATA eingeführt. Diese wird nun auch weltweit in vielen weiteren Laboren implementiert. Durch die Nutzung des Module Type Package (MTP) sollen ein effizienteres Zusammenspiel von Produktion sowie Forschung und Entwicklung erzielt und die Zeit bis zur Markteinführung neuer Produkte um bis zu 50 % beschleunigt werden.

Bereits 2021 haben Merck und Siemens ein Projekt zur Modularisierung der Produktionsanlagen für die Herstellung von innovativen Materialien und Produkten in den drei Unternehmensbereichen Healthcare, Life Science und Electronics gestartet.

„Eine Laborumgebung zu konfigurieren – im Zusammenspiel aus Hard- und Software – sollte so einfach sein wie einen neuen Drucker am PC anzuschließen. Schnelligkeit, Flexibilität und Effizienz werden somit deutlich verbessert. Das gemeinsame Projekt mit Merck wird internationale Vorbildwirkung haben“, blickt Thomas Punzenberger, CEO und Gründer von COPA-DATA, in die Zukunft des Labors.

Automatisierung im Laborumfeld

In der Produktion sind Begriffe wie „Industrie 4.0“, „Smart Factory“ oder „Industrial Internet of Things“ bereits bewährt im Einsatz. Im Gegensatz zur Produktion ist der Alltag im forschenden Labor aber vor allem davon geprägt, dass Anlagen regelmäßig umkonfiguriert und Arbeitsschritte laufend geändert werden müssen. Dadurch erscheint das Labor nur wenig Automatisierungspotenzial zu besitzen.

MTP-Lösungsansatz

Um dieses Problem zu lösen, setzt Merck MTPs (Module Type Package) ein. Mit diesem Lösungsansatz können alle Anlagen in einem zentralen Leitsystem miteinander kommunizieren, unabhängig von der im Einsatz befindlichen Hard- und Softwarelandschaft. Einzelne Arbeitsschritte werden in abgeschlossenen Modulen gespeichert und lassen sich ohne Programmierkenntnisse von den Forschenden selbst mit wenigen Klicks zu neuen Anwendungen und Prozessen kombinieren. Ein weiterer Vorteil der MTP-Module ist deren nahtlose Überführung aus dem Labor in die Produktion. Rezepte, die im Labor entstehen, können somit zeitnah in die Massenproduktion gehen, ohne manuell und aufwendig neu konfiguriert werden zu müssen.

Weitere Informationen gibt es unter www.merckgroup.com.

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