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Jugend forscht: Erstmalig treffen sich alle MINT-Talente zum virtuellen Finale

Der Auftakt zum 56. Bundesfinale von Jugend forscht bedeutet ein Gipfeltreffen von Deutschlands besten Jungforscherinnen und Jungforschern. Aus Gründen des Infektionsschutzes findet es am Wochenende vom 29. bis 30. Mai erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs online statt.

von | 28.05.21

Der Auftakt zum 56. Bundesfinale von Jugend forscht bedeutet ein Gipfeltreffen von Deutschlands besten Jungforscherinnen und Jungforschern. Aus Gründen des Infektionsschutzes findet es erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs online statt. Bis Sonntag, 30. Mai treten 169 junge Talente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) mit insgesamt 113 Forschungsprojekten in den wissenschaftlichen Wettstreit. Sie alle haben sich als Landessiegerinnen und Landessieger für das diesjährige Bundesfinale qualifiziert.

Jugend forscht hat das Motto „Lass Zukunft da“

„Allen Finalistinnen und Finalisten der Wettbewerbsrunde 2021 gratuliere ich herzlich zu ihrem tollen Erfolg! Sie haben bewiesen, was für ein großes kreatives Potenzial in ihnen steckt. Ihre innovativen Ideen und Ziele haben sie beharrlich verfolgt und gezeigt, dass sie herausfordernde Situationen als Chance wahrnehmen“, sagte Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung sowie Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Jugend forscht e. V. „Ich freue mich, dass Jugend forscht mit dem Motto der diesjährigen Wettbewerbsrunde ‚Lass Zukunft da.‘ Aufgaben in den Blick nimmt, die über die aktuelle Krise hinausweisen. Wir brauchen den Mut und Forschergeist von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nicht nur in Zeiten der Coronapandemie, sondern auch bei der Bewältigung langfristiger globaler Herausforderungen wie dem Klimawandel.“ Im Namen der beiden Veranstalter begrüßten Dr. Wolfgang Hansch, Geschäftsführer der experimenta gGmbH und Bundespatenbeauftragter, sowie Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. und Bundeswettbewerbsleiter, alle Teilnehmenden und Jurymitglieder zum Online-Bundesfinale 2021. „Forschung treibt uns an und gibt der Gesellschaft der Zukunft ein Fundament, um neuen Herausforderungen gewachsen zu sein. Mit Wissen, Kreativität und Methodenkenntnis lassen sich Fragestellungen innovativ angehen und lösen – nicht nur bei Jugend forscht. Das große Engagement von Deutschlands talentiertesten Nachwuchsforscherinnen und -forschern beeindruckt mich und ich freue mich auf ein spannendes Bundesfinale“, erklärte Hansch.

Projekte aus sieben Fachgebieten werden präsentiert

Beim Bundesfinale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb präsentieren die Teilnehmenden ihre Projekte in sieben Fachgebieten: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik. Zu den Finalistinnen und Finalisten gehört Elisabeth Nitz (15) vom Staatlichen Gymnasium „Albert Schweitzer“ Erfurt im Fachgebiet Biologie. Sie fand mittels mikroskopischer Aufnahmen heraus, dass der Pilz in der Flechte Xanthoria parietina unter besonders kurzwelligem UV-Licht den gelben Farbstoff Parietin produziert. Dieser kann bei starker Sonneneinstrahlung überschüssige Wärme absorbieren und die Energie in Form von Fluoreszenz ableiten, sodass die Flechte keinen Schaden nimmt. Beim Bundeswettbewerb tritt auch Tobias Neidhart (18) von der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung im Fachgebiet Technik an. Er beschleunigte einen speziellen Typ 3-D-Drucker, bei dem zähflüssiges Harz mit UV-Licht belichtet wird. Das Gerät bestückte er mit einem Ultraschallsender, der das Kunstharz erwärmt, das so schneller aushärtet. Dadurch nimmt die Geschwindigkeit des 3-D-Druckvorgangs um das Fünffache zu. Die beiden MINT-Talente stellen ihre Projekte stellvertretend für alle Teilnehmenden heute online bei der Auftakt-Pressekonferenz vor.

Die Daten zum Online-Finale von Jugend forscht

Am Samstag, 29. Mai, ab 19 Uhr werden bei der Online-Sonderpreisverleihung knapp 50 hochwertige Geld- und Sachpreise für besondere Forschungsleistungen verliehen. Höhepunkt des 56. Bundesfinales ist die Online-Siegerehrung mit Bekanntgabe der Siegerinnen, Sieger und Platzierten am Sonntag, 30. Mai, ab 11 Uhr. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und weitere Ehrengäste nehmen online an der Veranstaltung teil.

Vertreterinnen und Vertreter der Medien können sich an allen Finaltagen über die herausragenden Leistungen des talentierten Forschungsnachwuchses informieren. Kurzbeschreibungen aller Projekte, Porträtfotos, Videos und weiterführende Informationen gibt es unter https://jufo-buwe-event.experimenta.science.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Landessiegerinnen und Landessieger von Jugend forscht treten dieses Jahr im Bundesfinale online gegeneinander an.

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