Ende April fand die Abschlussbesprechung des Projekts bei der Firma krumedia GmbH in Karlsruhe statt. Im Mittelpunkt standen die entwickelten sogenannten „grünen digitalen Energiezwillinge“ (gDEZ), die Energieverbräuche, Produktionsprozesse und die Verfügbarkeit regenerativer Energien digital abbilden.
Ziel des Projekts war es, Produktionsabläufe energieoptimiert zu steuern, entstehende Emissionen einzelnen Produkten zuzuordnen und industrielle Prozesse stärker an die Verfügbarkeit erneuerbarer Energien anzupassen, um CO₂-Ausstoß und Energiekosten zu reduzieren.
Die Hochschule Pforzheim war in dem seit Mai 2023 vom früheren Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) mit mehr als einer Million Euro geförderten Vorhaben zentral beteiligt. Seitens der Hochschule brachten insbesondere das Institut für Smart Systems und Services (IoS³) sowie das Institut für Industrial Ecology (INEC) ihre Expertise ein.
Beteiligt waren unter anderem Professor Dr. Thomas Greiner, wissenschaftlicher Direktor des IoS3 der Hochschule Pforzheim, Professor Dr. Rainer Drath (Mechatronische Systementwicklung) sowie Professorin Dr. Ingela Tietze (Nachhaltige Energiewirtschaft).
„Die Verbindung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit ist der Schlüssel, um industrielle Prozesse zukunftsfähig zu gestalten“, betont Prof. Dr. Thomas Greiner.
„greenProd“ zeige exemplarisch, wie datenbasierte Modelle Transparenz über Energieflüsse schaffen und gleichzeitig konkrete Handlungsoptionen für eine klimafreundlichere Produktion eröffnen.
Mit „greenProd“ unterstreicht die Hochschule Pforzheim ihre Rolle als Impulsgeberin für eine nachhaltige industrielle Transformation an der Schnittstelle von Digitalisierung, Energieeffizienz und Klimaschutz.







