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Fraunhofer IPMS und koreanisches TSN Lab arbeiten an neuen Echtzeitlösungen

Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS arbeitet mit dem koreanischen TSN Lab im Rahmen des Förderprogramms "Global Cooperative R&D" an neuen Echtzeitlösungen. Ziel ist die Entwicklung einer nächsten Generation von 10Base-T1S-IP-Cores für Automotive- und industrielle Kommunikationsanwendungen, um den wachsenden Bedarf an skalierbaren und kosteneffizienten Netzwerkinfrastrukturen zu adressieren. Das Förderprogramm wird vom koreanischen Ministry of SMEs and Startups (MSS) organisiert und von der Korea Technology and Information Promotion Agency for SMEs (TIPA) unterstützt.

von | 03.03.26

Sung Min Kim, CEO of TSN Lab, und Alexander Noack, Bereichsleiter Data Communication & Computing am Fraunhofer IPMS, freuen sich auf die Zusammenarbeit im deutsch-koreanischen Projekt.
Foto: Fraunhofer IPMS

Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS arbeitet mit dem koreanischen TSN Lab im Rahmen des Förderprogramms „Global Cooperative R&D“ an neuen Echtzeitlösungen. Ziel ist die Entwicklung einer nächsten Generation von 10Base-T1S-IP-Cores für Automotive- und industrielle Kommunikationsanwendungen, um den wachsenden Bedarf an skalierbaren und kosteneffizienten Netzwerkinfrastrukturen zu adressieren. Das Förderprogramm wird vom koreanischen Ministry of SMEs and Startups (MSS) organisiert und von der Korea Technology and Information Promotion Agency for SMEs (TIPA) unterstützt.

10Base-T1S: Einzige Ethernet-Technologie mit Multi-Drop-Fähigkeit

Nach dem erfolgreichen Abschluss einer sechsmonatigen Vorstudie (Phase 1), die von TSN Lab durchgeführt wurde, startet nun die Hauptforschungsphase. In Phase 1 wurde das Marktpotenzial von 10Base-T1S durch umfassende Anforderungsanalysen mit nationalen und internationalen Automobilherstellern validiert. Darüber hinaus erfolgten Funktions- und Leistungsanalysen von Wettbewerberlösungen im Halbleiterbereich.

10Base-T1S ist ein Low-Speed-Ethernet-PHY-Standard und derzeit die einzige Ethernet-Technologie mit Multi-Drop-Fähigkeit. Sie gilt als vielversprechende Lösung zur Konsolidierung fragmentierter Kommunikationssysteme im Fahrzeug und in industriellen Anwendungen, beispielsweise CAN- und LIN-Netzwerke. Durch die deutliche Reduzierung von Verkabelungsaufwand, Kosten und Gewicht bietet 10Base-T1S erhebliche Vorteile für Automotive-, Industrieautomatisierungs- und Robotikanwendungen.

Echtzeitlösungen sind der Schlüssel zu skalierbarer, echtzeitfähiger Konnektivität

Als international anerkanntes Forschungsinstitut mit Schwerpunkt auf ASIC-, FPGA- und SoC-Entwicklung verfügt das Fraunhofer IPMS über mehr als 20 Jahre Erfahrung sowie über 200 internationale Lizenznehmer. Das Institut bringt seine umfassende Expertise in den Bereichen Schaltungsentwurf, Verifikation und Systemintegration ein, um eine produktionsreife, siliziumerprobte IP-Lösung zu realisieren.

„Die konsequente Weiterentwicklung unseres TSN‑IP‑Core‑Portfolios ist der Schlüssel zu skalierbarer, echtzeitfähiger Konnektivität in Automotive und Industrie. Die Zusammenarbeit mit dem TSN Lab beschleunigt die Umsetzung einer robusten, siliziumerprobten 10Base‑T1S‑IP‑Lösung und bringt Innovation schneller in die Anwendung“, sagt Alexander Noack, Bereichsleiter Data Communication and Computing am Fraunhofer IPMS.

Mit dieser Zusammenarbeit unterstreicht das Fraunhofer IPMS sein Engagement für international wettbewerbsfähige Halbleiterinnovationen und den Ausbau grenzüberschreitender Forschungskooperationen. Ziel ist es, eine robuste, siliziumverifizierte 10Base-T1S-IP-Lösung bereitzustellen, die den hohen Anforderungen zukünftiger Automotive- und Industriekommunikationssysteme entspricht und den Einsatz in internationalen Märkten ermöglicht.

Weitere Informationen gibt es unter www.ipms.fraunhofer.de.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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