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Digitalisierung: Forschungsbeirat Industrie 4.0 veröffentlicht neues Leitbild

Der Forschungsbeirat Industrie 4.0 und die Plattform Industrie 4.0 stellen mit dem Papier „Industrie 4.0 – Zentrales Leitbild für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Industrie“ zentrale Aspekte und Handlungsperspektiven für die Zukunft der vernetzten industriellen Wertschöpfung vor. Das Papier steht zum kostenfreien Download zur Verfügung.

von | 02.10.25

Der Forschungsbeirat Industrie 4.0 und die Plattform Industrie 4.0 haben auf Basis einer gemeinsamen Analyse zentrale Handlungsoptionen ausgearbeitet.

Der Forschungsbeirat Industrie 4.0 und die Plattform Industrie 4.0 stellen mit dem Papier „Industrie 4.0 – Zentrales Leitbild für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Industrie“ zentrale Aspekte und Handlungsperspektiven für die Zukunft der vernetzten industriellen Wertschöpfung vor. Das Papier steht zum kostenfreien Download zur Verfügung.

Industrie 4.0 als synergetische Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft

Industrie 4.0 steht für die vierte industrielle Revolution und für ein zentrales, weiterhin höchstrelevantes industrielles Leitbild, das weltweit verfolgt wird. Die Fortschritte werden über eine synergetische Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie über Förderinitiativen seitens der Politik erzielt: Die Forschungsperspektiven des Forschungsbeirats Industrie 4.0 treffen auf die Umsetzung der digitalen Transformation durch die Plattform Industrie 4.0. So können innovative Geschäftsmodelle entstehen, die Produktivität gesteigert und Arbeitsplätze gesichert werden. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Prosperität der Industrie in Deutschland nachhaltig zu stärken.

Das durch den Forschungsbeirat Industrie 4.0 und die Plattform Industrie 4.0 erstellte Papier fokussiert die folgenden Aspekte zur Adressierung von Industrie 4.0 als zentrales Leitbild für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Industrie:

  • Industrie 4.0 – Die 4. Industrielle Revolution
  • Die Plattform Industrie 4.0 und der Forschungsbeirat Industrie 4.0 – Synergie aus Wirtschaft und Wissenschaft
  • Industrielle KI – Vom vernetzten System zur intelligenten Fabrik
  • Digitale Infrastruktur – Grundlage für Skalierung und Souveränität
  • Datenökosysteme – Der zentrale Baustein für vernetzte und intelligente Produktion
  • Forschungsperspektiven zu Industrie 4.0
  • Resultierende Handlungsperspektiven für die industrielle Wertschöpfung und die Stärkung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland
  • Wertschöpfung und Forschungsperspektiven

Industrie 4.0 bietet unter anderem die Potenziale, höchstindividuelle Produkte zum Preis eines Massenprodukts automatisiert herzustellen, Resilienz und Nachhaltigkeit zu fördern, dabei den Mensch in seiner Arbeitswelt bestmöglich zu unterstützen sowie insgesamt die Wettbewerbsfähigkeit des Industrie- und Wirtschaftsstandorts Deutschland zu sichern. Souveräne Datenräume spielen für die digitale Vernetzung der Unternehmen und der intelligenten Fabrik eine wichtige Rolle, ebenso wie industrielle Künstliche Intelligenz als wesentliche Enabler-Technologie.

Forschungsbeirat Industrie 4.0 erarbeitet Forschungsroadmpas

Als Grundlage für Industrie 4.0 sind zudem robuste digitale Infrastrukturen notwendig, beispielsweise 5G. Der Forschungsbeirat Industrie 4.0 erarbeitet aktuell vier Forschungsroadmaps für die nächsten zehn Jahre in den Bereichen „Geschäftsmodelle“, „Engineering“, „ökologische Nachhaltigkeit“ und „Zukunft der Arbeit“. Wichtige Themen stellen dabei unter anderem der Einsatz von KI, die Implementierung der Kreislaufwirtschaft, die Schaffung smarter, individualisierter Produkte mit komplementären datenbasierten Services sowie die Entwicklung hochautomatisierter Produktionsstätten dar.

Zentrale Handlungsoptionen und Veränderungen durch Industrie 4.0

Der Industriestandort Deutschland befindet sich im rasanten Wandel und steht insbesondere auch durch sich verändernde und aufbrechende tradierte, vormals starre Liefer-, Innovations- und Wertschöpfungsketten hin zu dynamischen Netzwerken innerhalb digitaler Ökosysteme und zunehmend divergent verhaltende regionale Wirtschaftsräume (Europa, China/Asien, USA etc.) mit den damit einhergehenden global-systemischen Unsicherheiten unter Druck. Das betrifft vor allem traditionelle Industrien wie z. B. Automobil- und Maschinenbau oder Chemie. Es gilt, eine digitale Wertschöpfung in Deutschland und Europa souverän zu entwickeln, bei der neben IT und Telekommunikation auch Zukunftsfelder wie Medizintechnik und Quantencomputing einbezogen werden. Das erfordert von der deutschen Industrie, Veränderungen weit über technologische Aspekte in Richtung Industrie 4.0 hinaus anzugehen, verbunden mit der Bereitschaft, schnell und entschlossen zu handeln. Der Forschungsbeirat Industrie 4.0 und die Plattform Industrie 4.0 haben auf Basis dieser gemeinsamen Analyse zentrale Handlungsoptionen ausgearbeitet.

„Industrie 4.0 – Zentrales Leitbild für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Industrie“ vom Forschungsbeirat Industrie 4.0 und der Plattform Industrie 4.0 steht kostenlos zum Download zur Verfügung:

Zum Download

Weitere Informationen gibt es unter www.acatech.de.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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