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Data Spaces: Datenraumwerkstatt als produktionsnahe Testfelder

Datenökosysteme und Initiativen wie Manufacturing-X sind zentrale Bausteine für digitale Souveränität und die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Mittelstands. Mit seinem neuen Diskussionspapier konkretisiert das Fraunhofer IOSB den Begriff "Datenraumwerkstatt" und zeigt, wie Deutschlands Industrie – insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) – Datenräume schnell, sicher und praxisnah aufbauen und nutzen kann.

von | 14.10.25

Edge Computing kann in fünf verschiedenen Ausprägungen umgesetzt werden. Foto: blackboard - stock-adobe.com

Datenökosysteme und Initiativen wie Manufacturing-X sind zentrale Bausteine für digitale Souveränität und die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Mittelstands. Mit seinem neuen Diskussionspapier konkretisiert das Fraunhofer IOSB den Begriff „Datenraumwerkstatt“ und zeigt, wie Deutschlands Industrie – insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) – Datenräume schnell, sicher und praxisnah aufbauen und nutzen kann.

Manufacturing-X-Use-Cases in der Datenraumwerkstatt umsetzen

Eine Datenraumwerkstatt bündelt alle dafür nötigen Elemente – von realitätsnahen Testflächen mit produktionsnahen Assets über die Instrumentierung von Maschinen und das Edge‑Cloud‑Kontinuum bis zur schnellen MX‑Port‑Anbindung, offenen Shared Services, IT‑Sicherheitskompetenz (IEC 62443) und systematischem KI‑Engineering. So können Unternehmen Manufacturing‑X‑Use‑Cases wie CO₂‑Fußabdruck, Predictive Maintenance oder datengetriebene Produkt‑Service‑Systeme kollaborativ entwickeln, erproben und in den Betrieb überführen.

Um das Konzept konkret umzusetzen, bereitet das Fraunhofer IOSB seine Forschungsfabriken in Karlsruhe und Lemgo als Datenraumwerkstätten vor.

Produktionsnahe Testfelder sollen Einstiegshürden senken

„Mit unseren Datenraumwerkstätten senken wir die Einstiegshürden für den Mittelstand. Wir bringen reale Produktionsumgebungen, offene Standards und KI-Engineering zusammen – damit Datenräume nicht nur konzipiert, sondern zügig gebaut, sicher betrieben und breit genutzt werden können“, sagt Dr.-Ing. Olaf Sauer, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer IOSB und Manufacturing-X-Experte.

Die Karlsruher Forschungsfabrik für KI-integrierte Produktion und die SmartFactoryOWL bieten produktionsnahe Testfelder, eine durchgängige IT-/OT-Infrastruktur, Instrumentierungsmöglichkeiten und eine offene, auf Industrie-4.0-Standards basierende Datenplattform mit laufenden Fertigungsdaten – ideal für Datathons, Hackathons und das Trainieren von KI-Modellen. Das Fraunhofer IOSB bringt mit seinen Standorten in Karlsruhe und Lemgo ausgewiesene Expertise und Vernetzung ein: Engagement in Catena-X, Factory-X und Transfer-X, aktive Mitarbeit in IDSA, IDTA, OPC Foundation, Plattform Industrie 4.0 und KI-Allianz Baden-Württemberg, Betrieb des Lernlabors Cybersicherheit für die Produktion.

Damit sind die beiden vom Fraunhofer IOSB betriebenen Forschungsfabriken prädestiniert als Datenraumwerkstätten, in denen Unternehmen Technologien und Spielregeln von Datenräumen praxisnah erproben und in Geschäftsmodelle überführen können.

Das Diskussionspapier steht ab sofort zum kostenfreien Download zur Verfügung:

Zum Download

Weitere Informationen unter www.karlsruher-forschungsfabrik.de und www.smartfactory-owl.de.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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