„Obwohl sie gerne auf den KI-Zug aufspringen würden, fällt es ihnen oft schwer, wertvolle Anwendungsfälle zu identifizieren und greifbare Ergebnisse zu erzielen“, sagt Marc Vidal von der CADFEM Germany GmbH im Vorfeld des diesjährigen NAFEMS World Congress, der vom 19. bis 22. Mai in Salzburg stattfindet.
KI+Technisches Fachwissen = Erheblicher Fortschritt
In einem Vortrag wird Vidal anhand von Beispielen aus der Fluiddynamik und der Prozessautomatisierung erläutern, wie die Implementierung von Künstlicher Intelligenz im Simulationsprozess optimiert werden kann.
„Entscheidend ist es in der richtigen Reihenfolge vorzugehen, also beginnend mit einem soliden Business Case und der Auswahl der geeigneten Technologie“, sagt Vidal im Vorfeld.
Ebenso wichtig ist eine „effiziente und nachvollziehbare Integration“ von KI-basierten Tools und Methoden in den bestehenden Entwicklungsprozess. Weitere Herausforderungen: Der Umgang mit einer nur begrenzten Anzahl von Trainingsdaten und verschiedenen Datenquellen.
„Von der Methode bis zur skalierenden Integration in den Entwicklungsprozess ist alles verfügbar und bereits im Einsatz etabliert“, so Vidal, der bei CADFEM als Architect Digital Engineering Solutions tätig ist. „Die Kombination von KI mit technischem Fachwissen führt zu erheblichen Fortschritten. Sie ermöglicht eine sicherere und schnellere Angebotsphase und erlaubt es, zeitaufwändige Entwicklungsschritte zu beschleunigen.“
Shift Left: Frühere Tests, schnellere Entwicklung
Letztlich ist die Künstliche Intelligenz in der Simulation ein Schlüssel zu einem „Shift Left“-Ansatz. Die Tests finden in einem früheren Entwicklungsprozess statt und somit werden auch verschiedene Produkt- oder Prozess-Varianten früher untersucht.
„Die Einbindung von KI bringt damit eine enorme Beschleunigung bei der Entscheidungsfindung mit sich und ist der Schritt, den wir benötigen um den aktuellen Herausforderungen an unsere Innovationskraft begegnen zu können.“







