Im Mittelpunkt standen die Initiative Manufacturing-X sowie der Digitale Produktpass, der Produktinformationen über den gesamten Lebenszyklus standardisiert und unternehmensübergreifend verfügbar machen soll.
Ziel: Ein transparenterer und effizienterer Datenaustausch entlang der Wertschöpfungskette, insbesondere auch für kleine und mittlere Unternehmen.
Anhand verschiedener Anwendungen demonstrierte GEMÜ, wie digitale Datenräume bereits heute in der industriellen Praxis genutzt werden.
Digitaler Produktpass: Unterschiedlicher Wissenstand
Dazu gehörte unter anderem ein Bioreaktormodell, an dem das Unternehmen den Einsatz seiner Asset-Management-Software CONEXO zur digitalen Unterstützung von Wartungsprozessen präsentierte. Ergänzend vermittelte ein Workshop konkrete Schritte für den Einstieg in den sicheren Datenaustausch zwischen Unternehmen.
„Die Veranstaltung bot eine sehr gute Gelegenheit für einen offenen Austausch und beantwortete zahlreiche Fragen aus der Praxis. Sie hat aber auch deutlich gemacht, dass der Wissensstand zum Digitalen Produktpass in den Unternehmen teils sehr unterschiedlich ist. Aktuell geht es vor allem darum, Orientierung zu schaffen und die Zusammenhänge verständlich zu vermitteln. Der Einstieg gelingt am besten über konkrete Anwendungsfälle, einen praxisnahen Austausch und den Mut, einfach zu starten“, sagt Simon Stadtmüller, Senior Product Owner Digital Business Transformation bei GEMÜ.
Die Veranstaltung machte deutlich, dass der Digitale Produktpass und industrielle Datenräume für die Industrie weiter an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig besteht nach Einschätzung der Veranstalter weiterhin ein hoher Informationsbedarf.
Praxisnahe Anwendungen und der Austausch zwischen Unternehmen, Verbänden und Institutionen sollen dazu beitragen, den sicheren Datenaustausch in der Industrie voranzubringen.







