Die NAMUR führt die Arbeitskreise 1.3 „Informationsmanagement und Werkzeuge“ und 1.4 „Verwaltungsschale“ zusammen, wie die Interessengemeinschaft der Anwender in der Prozessindustrie bekanntgab. Beide AKs werden in Zukunft unter dem AK 1.3 zusammengefasst. Die Leitung des neu zusammengeführten Arbeitskreises übernimmt weiterhin Dr. Andreas Schüller (Yncoris).
NAMUR will Doppelarbeiten der Arbeitskreise vermeiden
Durch die Zusammenlegung werden Doppelarbeiten vermieden und die Effizienz in der Bearbeitung digitaler Themen gesteigert. Da die Verwaltungsschale heute laut der NAMUR eine etablierte Technologie ist, steht künftig ihre praktische Anwendung im Informationsmanagement im Mittelpunkt.
Der AK 1.3 „Informationsmanagement und Werkzeuge“ hat sich zum Ziel gesetzt, ein vertrauenswürdiges, interoperables Informationsökosystem für die Automatisierung in der Prozessindustrie zu schaffen. Im Fokus stehen dabei digitale Zwillinge und harmonisierte Datenmodelle über den gesamten Anlagenlebenszyklus hinweg. Der AK unterstützt effiziente Lieferketten, eine effektive Projektabwicklung und einen optimierten Anlagenbetrieb durch eine ganzheitliche, konsistente Sicht auf relevante Informationen.
Die Vision: Datengesteuerte Verfahren und Kompatibilität
Durch Zusammenarbeit, Konzeptentwicklung und aktive Beteiligung an nationalen und internationalen Normungsprozessen unterstützt der AK 1.3 die Ablösung dokumentenbasierter Übergaben durch datengesteuerte Verfahren und gewährleisten die Kompatibilität verschiedener Modelle. Er möchte einheitliche Strukturen schaffen, die die integrierte Entwicklung verbessern, die Inbetriebnahme beschleunigen, einen effizienten Anlagenbetrieb und die Instandhaltung ermöglichen und Fehler reduzieren.
Weitere Informationen gibt es unter www.namur.net.







