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atp award 2017 für die besten wissenschaftlichen atp-Beiträge vergeben

Sonja Husmann, Melanie Kolditz, Thivaharan Albin, Mario Hoernicke, Henry Bloch, Anna Menschner und Stephan Hensel sind die besten Nachwuchswissenschaftler, die 2017 in der atp edition veröffentlicht wurden. Für Ihre herausragenden Beiträge wurden sie und ihre Autorenteams mit dem atp award 2017 ausgezeichnet.

von | 04.11.20

Prof. Dr.-Ing. Mike Barth, wissenschaftlicher Chefredakteur der atp, übergab die Preise im Rahmen des GMA-Kongresses Automation 2018 in Baden-Baden an die Gewinner. Die Jury bestehend aus den Herausgebern, den Beiräten und der Fachredaktion der atp bewertete die veröffentlichten Beiträge aus dem Jahr 2017 und wählte jeweils einen Gewinnerbeitrag in den beiden Kategorien Industrie und Hochschule aus.
Kategorie Industrie
In der Kategorie Industrie entschied sich die Jury für den Beitrag „Steuerungsengineering für Prozessmodule“ von Dipl.-Ing. Mario Hoernicke, M.Sc. Henry Bloch, Dipl.-Ing. Anna Menschner, Dipl.-Ing. Stephan Hensel, Dr.-Ing. Thorsten Knohl, Dr.-Ing. Jens Bernshausen, Dipl.-Ing. (FH) Axel Haller, Prof. Dr.-Ing. Leon Urbas und Prof. Dr.-Ing. Alexander Fay.
In ihrem Beitrag werden Ergebnisse eines Forschungsprojekts vorgestellt, die ein zielsystemunabhängiges und standardkonformes Projektieren von Lösungen zur Modulautomatisierung erlauben. Anhand eines Prototyps und Beispiels aus den Arbeitskreisen der Namur wird das Konzept validiert und näher erläutert.
Kategorie Hochschule
In der Kategorie Hochschule zeichnete die Jury den Beitrag „Nutzung der Redundanz eines 7-DOF Leichtbauroboters“ von M.Eng. Sonja Husmann, Dipl.-Ing. Melanie Kolditz, Dr.-Ing. Thivaharan Albin und Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dirk Abel aus.
In ihrem Beitrag wird eine intuitive Methode zur Auflösung der Redundanz des Roboters unter Verwendung von Starrkörpermodellen von Mensch und Roboter in OpenSim präsentiert. Dafür müssen die Bewegungen des Menschen und des Leichtbauroboters als zeitliche Verläufe der Position von optischen Markern dargestellt werden. Zur Auflösung der Redundanz wird ein zusätzlicher virtueller Marker am Roboter definiert, über dessen Position der Roboter in eine bestimmte Richtung gezogen werden kann. Der vorgestellte modellbasierte Ansatz ist einfach und intuitiv auf andere Anwendungen der Mensch-Roboter-Kollaboration übertragbar, da die eigentliche Aufgabe in einem Modell im kartesischen Raum definiert und die Redundanz durch die Platzierung eines einzigen virtuellen Markers aufgelöst werden kann.
Das Preisgeld von insgesamt 2.000 Euro, das mit der Auszeichnung verbunden ist, teilen sich die jüngsten Wissenschaftler unter 35 Jahren, Sonja Husmann, Melanie Kolditz, Thivaharan Albin, Mario Hoernicke, Henry Bloch, Anna Menschner und Stephan Hense.
Die Redaktion des atp magazins gratuliert den Gewinnern herzlich und wünscht ihnen viel Erfolg für ihren weiteren beruflichen Weg.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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