Generic filters
FS Logoi

ZVEI fordert nach Ampel-Aus schnellstmögliche Neuwahlen

Der ZVEI pocht in einer Stellungnahme zum Aus der Ampel-Koalition auf schnellstmögliche Neuwahlen. Wolfgang Weber, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung, erklärte, dass Deutschland dringend eine handlungsfähige Bundesregierung benötige, denn die Lage sei ernst.

von | 11.11.24

Dass die Neuwahlen erst im kommenden Jahr stattfinden sollen, hält der ZVEI für falsch.

Der ZVEI pocht in einer Stellungnahme zum Ampel-Aus auf schnellstmögliche Neuwahlen. Wolfgang Weber, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung, erklärte, dass Deutschland dringend eine handlungsfähige Bundesregierung benötige, denn die Lage sei ernst.

Politische Hängepartie wäre der Worst Case nach Ampel-Aus

„Eine politische Hängepartie kann sich die Wirtschaft nicht leisten. Unser Land hat Besseres verdient. Die Lage ist ernst, die Unternehmen brauchen schnell Entlastung: Bürokratie abbauen, die keinen Sinn stiftet. Den Strompreis auf ein wettbewerbsfähiges Niveau senken. Letztlich angebotsorientierte Rahmenbedingungen schaffen, die wieder Investitionen auslösen, Wachstum entfachen und damit zur Wohlstandssicherung aller beitragen. Solche Entscheidungen brauchen eine handlungsfähige, gefestigte Bundesregierung, auch um wirtschaftsorientiert auf die sich gerade konstituierende neue EU-Kommission und das neue Parlament einwirken zu können.“

Dass die Neuwahlen erst im kommenden Jahr stattfinden sollen, hält der ZVEI für falsch. Deutschland braucht eine Regierung, die gestalten kann. Deshalb fordern wir Neuwahlen zum schnellstmöglichen Zeitpunkt.

Nach den US-Wahlen muss Deutschland seine unternehmerischen Kräfte neu entfachen

Auch die in der vergangenen Woche zu Ende gegangenen US-Präsidentschaftswahlen ließ der ZVEI nicht unkommentiert.

„Nach der US-Wahl müssen wir unsere Prioritäten richtig setzen: It’s the economy, stupid! Dieser Ausspruch, der auf Präsident Clinton zurückgeht, hat seine hohe Bedeutung abermals bewiesen. Für Europa und Deutschland heißt dies, den Fokus jetzt entschlossen auf die Wirtschaft zu legen und den eigenen Standort sowie die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.“

Deutschland müsse seine unternehmerischen Kräfte neu entfachen: Bürokratisierung runter, Unternehmenssteuern runter, Investitionen anreizen. Aus einer Position der wirtschaftlichen Stärke ließe sich laut ZVEI der nächsten US-Administration am besten begegnen. Mehr denn je käme es auf europäische Einigkeit und den EU-Binnenmarkt an, den weiterzuentwickeln hohe Priorität haben muss.

USA ist ein bedeutender Absatzmarkt

Die Vereinigten Staaten sind für die deutsche Elektro- und Digitalindustrie ein bedeutender Absatzmarkt. Im vergangenen Jahr lieferte die Branche dorthin Waren im Wert von 24,9 Mrd. €, womit die USA das zweitgrößte Einzelabnehmerland waren. Bei einem Direktinvestitionsbestand in Höhe von 8,1 Mrd. € (2022) ist das Land zudem der zweitgrößte Investitionsstandort der deutschen Elektro- und Digitalindustrie im Ausland.

Weitere Informationen gibt es unter www.zvei.org.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Brennstoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Sprachverarbeitung: Gehirn und KI arbeiten mit Vorhersagen
Sprachverarbeitung: Gehirn und KI arbeiten mit Vorhersagen

Bereits beim Zuhören versucht das Gehirn, die nächsten Worte zu antizipieren. Dies hat eine aktuelle Studie eines interdisziplinären Forschungsteams um PD Dr. Patrick Krauss, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), und PD Dr. Achim Schilling, Universität Heidelberg, ergeben. Dafür kombinierten die Forschenden drei Methoden: eine natürliche Hörsituation, hochauflösende Messungen der Hirnaktivität und ein KI-Sprachmodell als Referenz.

mehr lesen
MaterialsCommons gestartet: Gesamteuropäische föderierte Digitalinfrastruktur
MaterialsCommons gestartet: Gesamteuropäische föderierte Digitalinfrastruktur

Mit dem Projekt MaterialsCommons entsteht erstmals eine gesamteuropäische föderierte Digitalinfrastruktur für die Werkstoffforschung und -entwicklung. Unter Koordination von Prof. Dr. Peter Gumbsch (Fraunhofer IWM/KIT) verbindet das von der Europäischen Kommission im Rahmen von Horizon Europe mit 28 Mio. Euro geförderte Vorhaben 26 Forschungseinrichtungen aus 14 Ländern mit über 30 Industriepartnern, darunter Bosch, Siemens, ArcelorMittal, Infineon, Voestalpine und Schaeffler. Ziel ist es, die fragmentierte europäische Werkstoffdatenlandschaft zu vereinheitlichen und die Entwicklung neuer Hochleistungswerkstoffe, um den Faktor 4 zu beschleunigen.

mehr lesen
Claroty: CPS-nativer KI-Agenten für Cybersecurity
Claroty: CPS-nativer KI-Agenten für Cybersecurity

Claroty, spezialisiert für die Sicherheit von cyber-physischen Systemen (CPS), stellt seinen neuen CPS-nativen KI-Agenten Claire vor. Dieser ermöglicht es Unternehmen, ihre geschäftskritische Infrastruktur proaktiv mit bislang nicht erreichter Geschwindigkeit und Präzision mit intuitiver Benutzerführung zu schützen. Claire basiert auf dem weltweit fortschrittlichsten CPS-Sprachmodell, das auf über einem Jahrzehnt Branchenexpertise basiert und mit dem größten CPS-Datenpool trainiert wurde.

mehr lesen
Infineon tritt dem NVIDIA MGX(TM) Ökosystem bei
Infineon tritt dem NVIDIA MGX(TM) Ökosystem bei

Die Infineon Technologies AG, Anbieter von Halbleiterlösungen für Power Systems und IoT, ist dem NVIDIA MGX(TM) AI Factory Ecosystem beigetreten, um die Stromversorgung für KI-Rechenzentren der nächsten Generation neu zu gestalten.

mehr lesen

atp weekly

Der Newsletter der Branche

Ihr kostenfreier E-Mail-Newsletter für alle Belange der Automatiserung.

Sie möchten das atp magazin testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen das atp magazin kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03