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Wohn-Kraftwerk speichert Energie im Outdoor-Gehäuse von Rittal

Herborn | Das Hightech-Einfamilienhaus „Effizienzhaus Plus“ in Berlin erzeugt mehr Energie als es verbraucht. Was nicht verbraucht wird, speichert das Wohn-Kraftwerk in Lithium-Ionen-Batterien. Der Speicher mit einer Leistungskapazität von 40 kW besteht aus gebrauchten Fahrzeugbatterien des Elektro-Mini von BMW und ist in einem Outdoor-Gehäuse von Rittal sicher untergebracht. Staatssekretär Rainer Bomba ist vom Projekt Rittal […]

von | 04.11.20

Herborn | Das Hightech-Einfamilienhaus "Effizienzhaus Plus" in Berlin erzeugt mehr Energie als es verbraucht. Was nicht verbraucht wird, speichert das Wohn-Kraftwerk in Lithium-Ionen-Batterien. Der Speicher mit einer Leistungskapazität von 40 kW besteht aus gebrauchten Fahrzeugbatterien des Elektro-Mini von BMW und ist in einem Outdoor-Gehäuse von Rittal sicher untergebracht.
Staatssekretär Rainer Bomba ist vom Projekt Rittal begeistert. Bild: Rittal.
Im Inneren sorgt die Gebäudeleit- und Klimatisierungstechnik dafür, den Energiebedarf möglichst gering zu halten. Eine rund 160 Quadratmeter große Solaranlage – verteilt auf dem Dach und den Fassadenflächen – erzeugt pro Jahr 16.000 Kilowattstunden Strom, der abzüglich des aktuellen Eigenverbrauchs von den Batterien in einem Outdoor-Gehäuse gespeichert wird. Das robuste Gehäuse aus der CS Toptec-Serie von Rittal kam deshalb zum Einsatz, weil Akkus aus Sicht des Brandschutzes nicht unproblematisch sind. Mit der Energiespeicherlösung geht man unter anderem der Frage nach, wie lange sich ausgediente Autobatterien in ihrem "Second Life" noch effektiv nutzen lassen. Das Gehäuse integriert neben den gebrauchten Autobatterien weitere Steuerungs- und Kommunikationstechnik sowie drei Batteriewechselrichter. Sie haben die Aufgabe, die Batterien dann zu laden, wenn die solare Erzeugung höher ist, als der Verbrauch. Im umgekehrten Fall übernehmen die Batterien die dreiphasige Versorgung. Übersteigt die Stromgewinnung den eigenen Bedarf, werden zunächst die Batterien der zwei Elektro-Autos geladen und erst dann der Strom ins Netz eingespeist. Damit die Technik des "Kraftwerkspeichers" auch während heißer Sommermonate sowie bei hoher Verlustleistung der installierten Technik noch zuverlässig arbeiten kann, verfügt das doppeltürige Gehäuse zur Kühlung über zwei Luft-Luft-Wärmetauscher. Zudem sorgt ein doppelwandiger Gehäuseaufbau mit Luftschlitzen oben und unten für einen Kamineffekt, so dass bei Sonneneinstrahlung ständig kühle Luft von Bodennähe nach oben gesogen wird.

Herborn | Das Hightech-Einfamilienhaus „Effizienzhaus Plus“ in Berlin erzeugt mehr Energie als es verbraucht. Was nicht verbraucht wird, speichert das Wohn-Kraftwerk in Lithium-Ionen-Batterien. Der Speicher mit einer Leistungskapazität von 40 kW besteht aus gebrauchten Fahrzeugbatterien des Elektro-Mini von BMW und ist in einem Outdoor-Gehäuse von Rittal sicher untergebracht.

Staatssekretär Rainer Bomba ist vom Projekt Rittal begeistert. Bild: Rittal.

Im Inneren sorgt die Gebäudeleit- und Klimatisierungstechnik dafür, den Energiebedarf möglichst gering zu halten. Eine rund 160 Quadratmeter große Solaranlage – verteilt auf dem Dach und den Fassadenflächen – erzeugt pro Jahr 16.000 Kilowattstunden Strom, der abzüglich des aktuellen Eigenverbrauchs von den Batterien in einem Outdoor-Gehäuse gespeichert wird. Das robuste Gehäuse aus der CS Toptec-Serie von Rittal kam deshalb zum Einsatz, weil Akkus aus Sicht des Brandschutzes nicht unproblematisch sind.
Mit der Energiespeicherlösung geht man unter anderem der Frage nach, wie lange sich ausgediente Autobatterien in ihrem „Second Life“ noch effektiv nutzen lassen. Das Gehäuse integriert neben den gebrauchten Autobatterien weitere Steuerungs- und Kommunikationstechnik sowie drei Batteriewechselrichter. Sie haben die Aufgabe, die Batterien dann zu laden, wenn die solare Erzeugung höher ist, als der Verbrauch. Im umgekehrten Fall übernehmen die Batterien die dreiphasige Versorgung. Übersteigt die Stromgewinnung den eigenen Bedarf, werden zunächst die Batterien der zwei Elektro-Autos geladen und erst dann der Strom ins Netz eingespeist.
Damit die Technik des „Kraftwerkspeichers“ auch während heißer Sommermonate sowie bei hoher Verlustleistung der installierten Technik noch zuverlässig arbeiten kann, verfügt das doppeltürige Gehäuse zur Kühlung über zwei Luft-Luft-Wärmetauscher. Zudem sorgt ein doppelwandiger Gehäuseaufbau mit Luftschlitzen oben und unten für einen Kamineffekt, so dass bei Sonneneinstrahlung ständig kühle Luft von Bodennähe nach oben gesogen wird.

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