Frankfurt | Bei der Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) in Bali vom 3. bis 6. Dezember 2013 haben sich die Mitgliedsstaaten auf verbindliche Verfahren zur effizienten Zollabwicklung verständigt (Trade Faciliation). Der Verband der Chemischen Industrie erwartet angesichts dieser Entwicklung, dass die WTO sich nun wieder verstärkt der Liberalisierung des Welthandels widmet.
„Die Einigung in Bali ist lediglich eine Minimallösung. Sie zeigt aber, dass die Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer festgefahrene Fronten überwinden können und Kompromisse möglich sind. Wir hoffen, dass dies lediglich ein erster Schritt ist“, sagte VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann.
Medien wie das Handelsblatt oder die Süddeutsche Zeitung beschreiben die Einigung auf der WTO-Ministerkonferenz hingegen als historisch. Der Weg sei frei für Subventionsabbau im Agrarhandel sowie Verbesserungen für Entwicklungsländer. „Zum ersten Mal in unserer Geschichte hat die WTO geliefert“, zitiert etwa die Süddeutsche WTO-Chef Roberto Azevedo.
Christoph Kutter ist neuer VDE-Präsident
Wechsel an der Spitze einer der größten Technologie-Organisationen Europas: Prof. Dr. Christoph Kutter löst den bisherigen VDE-Präsidenten Alf Hendryk Wulf ab. Der Direktor des Fraunhofer EMFT übernimmt das Amt, nachdem er zuvor bereits zwei Jahre stellvertretender Präsident war. Im Fokus seiner Amtszeit stehen laut einer Pressemeldung junge Menschen und die Mikroelektronik der Zukunft.






