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VDI ZRE: Ressourceneffiziente Chemieanlagen

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Autor: Charlotte Lange

VDI ZRE: Ressourceneffiziente Chemieanlagen
Der neue Themenschwerpunkt des VDI ZRE zeigt Möglichkeiten auf, den Produktionsverbrauch in Chemieanlagen zu reduzieren (Bild: © PantherMedia / lagereek)

In der chemischen Produktion ist der Verbrauch von Material und Energie grundsätzlich hoch. Gleichzeitig besteht darin auch ein großes Potenzial, diesen stetig zu reduzieren. Möglichkeiten dazu werden in dem neuen Themenschwerpunkt „Ressourceneffiziente Chemieanlage 4.0“ des VDI Zentrums Ressourceneffizienz (VDI ZRE) sichtbar gemacht. Der Fokus liegt dabei auf Digitalisierungstechnologien.

Online-Tool des VDI ZRE hilft, Potenziale zu identifizieren

Durch einen effizienteren Umgang von Rohstoffen können Chemieunternehmen einerseits wettbewerbsfähiger werden und gleichzeitig die Umwelt schonen. Dieser Aspekt lässt sich nicht nur bei der Planung neuer Anlagen berücksichtigen, auch bestehende können optimiert werden. Digitalisierungstechnologien bzw. innovative Apparate und Anlagen können verschiedene Ansätze für mehr Ressourceneffizienz, wie z.B. intelligentes Engineering, eine smarte Gebäudeinfrastruktur oder modularisierte Produktion unterstützen.

Komplexität reduzieren

Der Produktionsprozess von chemischen Produkten ist sehr komplex. Für einen einfachen Zugang ist es sinnvoll, zunächst die Herstellungsverfahren von Grundstoffen zu betrachten. Hier gibt es innovative Möglichkeiten, wie bspw. die stoffliche Nutzung von CO2 oder Power-to-X-Verfahren. Im Online-Themenschwerpunkt „Ressourceneffiziente Chemieanlage 4.0“ sind weitere material- und energieschonende Technologien den Bereichen Planung und Optimierung, Produktion sowie Infrastruktur zugeordnet. Der Fokus liegt darauf, wie Digitalisierung dabei unterstützen kann, den Verbrauch natürlicher Ressourcen zu reduzieren.

Nutzen in der Praxis

Wie lassen sich neuen Technologien für das eigene Unternehmen nutzen? Anschaulich werden Technologien anhand von Anwendungsmöglichkeiten und -beispielen. Der Online-Themenschwerpunkt „Ressourceneffiziente Chemieanlage 4.0“ zeigt solche aus der Forschung und Praxis auf. Dies beinhaltet auch solche Innovationen, die derzeit noch nicht in der industriellen Praxis einsatzfähig, jedoch besonders wichtig für die Planung von Anlagen und Prozessen sind. Weitere Unterstützung für einen Veränderungsprozess bieten die Einschätzungen zu den Material-, Energie- und Treibhausgas-Einsparungen, zu Investitionskosten und zum Umsetzungsaufwand.

Der vom Bundesumweltministerium beauftragte Themenschwerpunkt steht kostenlos zur Verfügung unter: www.ressource-deutschland.de/chemieanlage

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