Generic filters
FS Logoi

Universität Kassel erhält Anwendungszentrum Kunststoffverarbeitung

Kassel | Das Institut für Werkstofftechnik der Universität Kassel und die B. Braun Melsungen AG haben das gemeinsame Anwendungszentrum Kunststoffverarbeitung Unipace eröffnet. Damit sind Investitionen von rund 2,6 Millionen Euro verbunden. In dem neuen Anwendungszentrum forschen die Wissenschaftler an leistungsfähigen Materialien. (Bild: Paavo Blåfield) Die Hochschule und der Medizintechnik-Hersteller haben im Juni 2013 eine Partnerschaft […]

von | 04.11.20

Kassel | Das Institut für Werkstofftechnik der Universität Kassel und die B. Braun Melsungen AG haben das gemeinsame Anwendungszentrum Kunststoffverarbeitung Unipace eröffnet. Damit sind Investitionen von rund 2,6 Millionen Euro verbunden.
In dem neuen Anwendungszentrum forschen die Wissenschaftler an leistungsfähigen Materialien. (Bild: Paavo Blåfield) In dem neuen Anwendungszentrum forschen die Wissenschaftler an leistungsfähigen Materialien. (Bild: Paavo Blåfield)
Die Hochschule und der Medizintechnik-Hersteller haben im Juni 2013 eine Partnerschaft geschlossen. Mit Hilfe des Anwendungszentrums soll die wissenschaftliche Forschung im Bereich der Kunststoffverarbeitung mit der in der praktischen Fertigung in der Medizintechnik verknüpft werden. Wissenschaftlicher Leiter ist Prof. Hans-Peter Heim, Leiter des Fachgebiets Kunststofftechnik. „Die Entwicklung leistungsfähiger Materialien ist für ein Industrieland wie Deutschland von zentraler Bedeutung; das Institut für Werkstofftechnik der Universität Kassel bearbeitet hier also ein absolutes Zukunftsfeld“, sagte Universitäts-Präsident Prof. Rolf-Dieter Postlep bei der Einweihung des Anwendungszentrums. „Die strategische Kooperation mit einem innovativen Unternehmen wie B. Braun Melsungen bietet auch die Möglichkeit, Forschungsfragen aus der betrieblichen Anwendung heraus zu generieren und stärkt somit das Forschungspotenzial der Universität.“ UNIpace („pace“ steht für polymer application center) befindet sich auf dem Campus Holländischer Platz der Universität. Zu den bearbeiteten Feldern gehört die Verarbeitung von Silikonen und speziell von Flüssigsilikonkautschuken, das Mehrkomponentenspritzgießen und das Upscaling von Laborversuchen (also das Überführen in größere Fertigungsmengen). Weitere Forschungsfelder sind geplant. Das Zentrum wurde in den vergangenen Monaten mit Verarbeitungs- und Prüfmaschinen ausgestattet und hat sukzessive seine Arbeit aufgenommen. Investiert werden bis 2015 zirka 2,6 Millionen Euro: rund 200.000 Euro durch die Universität (vor allem in die Infrastruktur) und etwa 1,5 Millionen Euro durch B. Braun (vor allem in die Ausstattung der Labore).  uni-kassel.de

Kassel | Das Institut für Werkstofftechnik der Universität Kassel und die B. Braun Melsungen AG haben das gemeinsame Anwendungszentrum Kunststoffverarbeitung Unipace eröffnet. Damit sind Investitionen von rund 2,6 Millionen Euro verbunden.

In dem neuen Anwendungszentrum forschen die Wissenschaftler an leistungsfähigen Materialien. (Bild: Paavo Blåfield) In dem neuen Anwendungszentrum forschen die Wissenschaftler an leistungsfähigen Materialien. (Bild: Paavo Blåfield)

Die Hochschule und der Medizintechnik-Hersteller haben im Juni 2013 eine Partnerschaft geschlossen. Mit Hilfe des Anwendungszentrums soll die wissenschaftliche Forschung im Bereich der Kunststoffverarbeitung mit der in der praktischen Fertigung in der Medizintechnik verknüpft werden. Wissenschaftlicher Leiter ist Prof. Hans-Peter Heim, Leiter des Fachgebiets Kunststofftechnik.
„Die Entwicklung leistungsfähiger Materialien ist für ein Industrieland wie Deutschland von zentraler Bedeutung; das Institut für Werkstofftechnik der Universität Kassel bearbeitet hier also ein absolutes Zukunftsfeld“, sagte Universitäts-Präsident Prof. Rolf-Dieter Postlep bei der Einweihung des Anwendungszentrums. „Die strategische Kooperation mit einem innovativen Unternehmen wie B. Braun Melsungen bietet auch die Möglichkeit, Forschungsfragen aus der betrieblichen Anwendung heraus zu generieren und stärkt somit das Forschungspotenzial der Universität.“
UNIpace („pace“ steht für polymer application center) befindet sich auf dem Campus Holländischer Platz der Universität. Zu den bearbeiteten Feldern gehört die Verarbeitung von Silikonen und speziell von Flüssigsilikonkautschuken, das Mehrkomponentenspritzgießen und das Upscaling von Laborversuchen (also das Überführen in größere Fertigungsmengen). Weitere Forschungsfelder sind geplant. Das Zentrum wurde in den vergangenen Monaten mit Verarbeitungs- und Prüfmaschinen ausgestattet und hat sukzessive seine Arbeit aufgenommen. Investiert werden bis 2015 zirka 2,6 Millionen Euro: rund 200.000 Euro durch die Universität (vor allem in die Infrastruktur) und etwa 1,5 Millionen Euro durch B. Braun (vor allem in die Ausstattung der Labore).  uni-kassel.de

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Brennstoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Endress+Hauser beruft Christian Mäder als neuen Finanzvorstand
Endress+Hauser beruft Christian Mäder als neuen Finanzvorstand

Mit der Berufung des künftigen Finanzchefs schließt die Endress+Hauser Gruppe die umfassende Erneuerung des Executive Boards ab: Der Verwaltungsrat hat Christian Mäder als Nachfolger von Chief Financial Officer (CFO) Dr. Luc Schultheiss berufen, der zum 1. Februar 2027 wie geplant nach 28 Jahren bei Endress+Hauser in den Ruhestand treten wird. Um einen guten Übergang zu ermöglichen, wird Christian Mäder bereits Mitte 2026 zum Schweizer Unternehmen für Mess- und Automatisierungstechnik wechseln.

mehr lesen
Neue VDI-Richtlinie fördert Dialog mit der Öffentlichkeit
Neue VDI-Richtlinie fördert Dialog mit der Öffentlichkeit

Die Bundesregierung hat über 500 Milliarden Euro vorgesehen, um Investitionen zu tätigen. Ob Energie, Mobilität oder Industrieanlagen: Damit Projekte schneller realisiert werden können, braucht es laut dem VDI mehr als gesetzliche Beschleunigungsinstrumente. Entscheidend ist die Akzeptanz vor Ort, die mit der neuen VDI-Richtlinie VDI-MT 7000 unterstützt werden kann.

mehr lesen
EU-Maschinenverordnung: Fünf Tipps zur besseren Vorbereitung
EU-Maschinenverordnung: Fünf Tipps zur besseren Vorbereitung

Der Countdown läuft: Im Januar 2027 tritt die neue Maschinenverordnung (2023/1230/EU) der Europäischen Union (EU) in Kraft und ersetzt die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Für Fertigungsunternehmen bedeutet das: Nur noch zwölf Monate Zeit, um sich auf verschärfte Anforderungen vorzubereiten – insbesondere beim Schutz vor Cyberangriffen. OMRON hat fünf praxisnahe Tipps zusammengestellt, mit denen sich Unternehmen vorbereiten können.

mehr lesen
KI in der Datenanalyse: Worauf es 2026 ankommen wird
KI in der Datenanalyse: Worauf es 2026 ankommen wird

Um das volle Potenzial von KI in der Datenanalyse auszuschöpfen, müssen Unternehmen bestehende Hürden überwinden und ihre Strukturen neu denken. Die folgenden Trends zeigen, worauf es in den kommenden Jahren laut dem Datenintegrator und KI-Spezialisten Qlik ankommt:

mehr lesen
SECURITY UNTER KONTROLLE: Keynote-Speaker enthüllt
SECURITY UNTER KONTROLLE: Keynote-Speaker enthüllt

Das lange Warten hat ein Ende: Florian Roth von der Nextron Systems GmbH wird SECURITY UNTER KONTROLLE 2026 eröffnen. Sein Keynote-Vortrag „Jenseits des Sichtfelds – Blinde Flecken in Teilen der IT, die wir für vertraut hielten“ zeigt, wie blinde Flecken in der IT und der Security entstehen und warum wir sie oft übersehen. Der OT-Security-Kongress findet am 17. und 18. März im Landschaftspark Duisburg-Nord statt.

mehr lesen

atp weekly

Der Newsletter der Branche

Ihr kostenfreier E-Mail-Newsletter für alle Belange der Automatiserung.

Sie möchten das atp magazin testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen das atp magazin kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03