Die NAMUR-Empfehlung NE 105 „Anforderungen an die Integration von Feldbusgeräten in Engineering-Tools für Feldgeräte“ ist überarbeitet worden und kann ab sofort bei der Geschäftsstelle der NAMUR bezogen werden und steht hier zum Download bereit.
Gegenüber der Ausgabe 2008-09-23 ergaben sich neben redaktionellen Anpassungen folgende Änderungen:
· Ergänzung des Anhang A zu FDI (Field Device Integration)
Feldbusse und entsprechende Feldgeräte, die für den Einsatz in der chemischen Industrie geeignet sind, sind am Markt verfügbar. Trotz der Normung der Busse und der sich ständig weiter entwickelnden Festlegungen zur Informationsübertragung (z. B. Profil-Definitionen) ist es aus Sicht der Anwender notwendig, die Anforderungen an die Geräteintegration zusammenzufassen.
Diese NAMUR-Empfehlung formuliert die Forderungen nach einheitlichen Benutzerschnittstellen, beschreibt die Anforderungen an die Funktionalität der Gerätekopplung und an die Schnittstellen der Konfigurationswerkzeuge zur Weiterverarbeitung der Gerätedaten. Im Mittelpunkt steht die Anforderung an das Life Cycle Management, um mit geeigneter Versionspolitik einerseits künftige technische Entwicklungen nicht zu behindern und andererseits die komplexen Automatisierungssysteme, bestehend aus digitalen Feldgeräten, Bussystemen zur Datenübertragung, SPSn und Prozessleitsysteme bis hin zu Asset Management Systemen, über den Lebenszyklus der Produktionsanlage mit minimalem Aufwand pflegen zu können.
Ziel ist es, Geräte verschiedener Hersteller mit einem einheitlichen gestalteten Tool effizient und sicher bedienen, parametrieren und deren Daten verwalten zu können. Ergänzt wird das Dokument mit einem Anhang, der die Anforderungen an die Geräteintegration FDI (Field Device Integration) aufführt.
NE 105 „Anforderungen an die Integration von Feldbusgeräten in Engineering-Tools für Feldgeräte“
Grünes Licht für Industriestrompreis aus Brüssel
Die EU-Kommission hat den deutschen Industriestrompreis genehmigt und damit den beihilferechtlichen Rahmen für Entlastungen stromintensiver Unternehmen geschaffen. Das Fördervolumen beträgt 3,8 Milliarden Euro, die Regelung gilt für den Zeitraum von 2026 bis 2028. Ziel ist es, besonders energieintensive Branchen im internationalen Wettbewerb zu stabilisieren und Produktionsverlagerungen zu vermeiden. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) kritisierte die Entlastung als zu gering.






