Frankfurt am Main | TÜV Hessen und TÜV Süd unterstützen Unternehmen, die auf den russischen Markt streben, bei den Zertifizierungsschritten. Zu beachten ist dabei der Übergang von GOSTR und TR zu TR-Zertifikaten der Zollunion.
Deutsche Unternehmen müssen für den erfolgreichen Zugang zum russischen Markt eine Reihe von Herausforderungen bewältigen. Diese reichen TÜV Hessen und TÜV Süd zufolge von wettbewerblichen Aspekten in verschiedenen Wirtschaftsbereichen über Einreisebestimmungen bis hin zu umfangreichen Zertifizierungsanforderungen. Dies betreffe besonders den Übergang von GOSTR und TR-Zertifikaten zu TR-Zertifikaten der Zollunion von Russland, Weißrussland und Kasachstan. Im Februar 2013 ist für die Zollunion ein Regelwerk – die Technischen Reglements (TR) – in Kraft getreten, das die Sicherheit von Maschinen und Anlagen regelt sowie den Betrieb in explosionsgefährdeten Bereichen, die elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten oder die Sicherheit von Aufzügen.
TÜV Hessen und TÜV Süd beraten zu GOST und den TR-Zertifikaten der Zollunion. Die Mitarbeiter ermitteln, welche Zertifikate die deutschen Hersteller für den Export und die Inbetriebnahme vorlegen müssen und welche Anforderungen dafür zu erfüllen sind. Zur Zertifizierung werden die Erzeugnisse neben der Desktop-/Dokumentenprüfung zusätzlich einer „klassischen“ Konformitätsprüfung unterzogen. Die Dokumentation erfolgt auf Russisch. Durch die Schwestergesellschaft TÜV Süd RUS besteht ein direkter Kontakt zu den russischen Behörden. tuev-hessen.de tuev-sued.de/is
KI: Qualifizierung und Re-Skilling laut VDI-Studie entscheidend
Deutschland steht vor einer strukturellen Paradoxie: Während in einzelnen Industriezweigen Stellen abgebaut werden, fehlen in anderen Bereichen Ingenieurinnen und Ingenieure. Technologische Sprünge – insbesondere getrieben durch Künstliche Intelligenz – verändern Kompetenzprofile rasant. Gleichzeitig verschärfen demografischer Wandel und internationaler Wettbewerbsdruck den Fachkräftemangel. Eine aktuelle VDI-Studie zeigt, dass Qualifizierung und Re-Skilling in technischen Berufen keine Randthemen sind, sondern ein Schlüssel, um Fachkräfte gezielt in neue Aufgaben zu bringen.






