Berlin | Bund, Länder und Kommunen geben 2013 voraussichtlich 20,4 Milliarden Euro für Informations- und Kommunikationstechnik sowie Dienstleistungen aus. Das gab der Verband Bitkom bekannt. Das ist ein Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2014 sollen die Ausgaben auf 20,9 Milliarden Euro steigen. Basis für die Daten sind Berechnungen des Marktforschungsunternehmens Techconsult.
Mit Abstand am meisten Geld zahlt der Staat für IT-Dienstleistungen, also Beratung, Implementierung und Service: etwa 9,4 Milliarden Euro. „Die öffentliche Hand steht für rund ein Fünftel des Business-Marktes in der ITK-Branche. Allerdings sind viele Ausschreibungen für öffentliche Einkäufer wie für die Anbieter mittlerweile mit so viel Verwaltungsaufwand verbunden, dass vermehrt innovative Lösungen wie die elektronische Vergabe oder die Musterverträge der sogenannten EVB-T eingesetzt werden sollten“, sagt Marco Junk von der Bitkom-Geschäftsleitung.
Die elektronische Vergabe wird durch die aktuelle EU-Richtlinie ab 2016 verpflichtend vorgeschrieben. Einschließlich sämtlicher Umsetzungsfristen müssten die E-Vergabe-Systeme voraussichtlich im Jahr 2019 betriebsbereit sein. Der gesamte Vergabeprozess von der Bekanntmachung bis zur Zuschlagserteilung wird digitalisiert. bitkom.org
EU-Maschinenverordnung: Fünf Tipps zur besseren Vorbereitung
Der Countdown läuft: Im Januar 2027 tritt die neue Maschinenverordnung (2023/1230/EU) der Europäischen Union (EU) in Kraft und ersetzt die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Für Fertigungsunternehmen bedeutet das: Nur noch zwölf Monate Zeit, um sich auf verschärfte Anforderungen vorzubereiten – insbesondere beim Schutz vor Cyberangriffen. OMRON hat fünf praxisnahe Tipps zusammengestellt, mit denen sich Unternehmen vorbereiten können.






