Calvert/München | Das Unternehmen Siemens Metals Technologies hat die Endabnahme-Bescheinigung für das Edelstahlwerk von Outokumpu Stainless in den USA erhalten; den Auftrag zur Ausrüstung der Anlage hatte Siemens im Jahr 2008 bekommen.Das Werk in Calvert im Bundesstaat Alabama ging im November 2012 in Betrieb. Zum Lieferumfang der Firma gehörten ein Elektrolichtbogenofen, ein AOD-Konverter, sekundärmetallurgische Einrichtungen sowie eine Brammenstrang-Gießanlage. Für das Zusammenspiel der Anlagenkomponenten sorgen eine integrierte Basisautomatisierung und ein Level-2-Prozessoptimierungssystem. Das Werk ist für die jährliche Produktion von einer Million Tonnen rostfreier Stähle der Aisi-Güten 200, 300 und 400 ausgelegt. Um die Brammeninnen- und außenqualität zu sichern, verfügt die Gießanlage über eine Reihe von Technologiepaketen, darunter eine Gießspiegelregelung, eine Durchbruchfrüherkennung, einen hydraulischen Kokillenoszillierer und ein System zur Anpassung der Kokillenbreite. Die Strangführung ist mit Smart-Segmenten ausgestattet.
Siemens war für die Projektierung und Lieferung der Ausrüstungen sowie die Montage- und Inbetriebnahme-Überwachung verantwortlich und übernahm die Kundenschulung. siemens.com/metals
ISHG stellt binäre Security-Einteilung von Protokollen in Frage
Die Industrial Security Harmonization Group (ISHG) hat eine Stellungnahme veröffentlicht, in der eine entscheidende Erkenntnis im Bereich der industriellen Cybersicherheit hervorgehoben wird: Sichere Kommunikation hängt nicht allein von den Protokollen ab, sondern davon, wie diese in realen Umgebungen eingesetzt und verwaltet werden. Die gemeinsame Arbeit der ISHG stellt die vereinfachende binäre Einteilung von Protokollen in „sicher“ oder „unsicher“ in Frage. Auf der Hannover Messe wird die Harmonization Group zeigen, wie industrielle Kommunikationssysteme in der Praxis effektiv gesichert werden können.






