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Sicherheitslösung „Made in Germany“ für Industrie 4.0

Karlsruhe | Zur CeBIT 2015 haben sich die Deutsche Telekom, Hirschmann, Infineon Technologies und Wibu-Systems zusammengetan, um eine Sicherheitslösung „Made in Germany“ für Hersteller, die nach Industrie 4.0 produzieren, bereitzustellen. Sicherheitslösung „Made in Germany“ für Industrie 4.0. Bild: Wibu Die Idee einer Partnerschaft entstand beim IT-Gipfel 2014 mit der Vorstellung eines gemeinsamen Demonstrators, passend zur […]

von | 04.11.20

Karlsruhe | Zur CeBIT 2015 haben sich die Deutsche Telekom, Hirschmann, Infineon Technologies und Wibu-Systems zusammengetan, um eine Sicherheitslösung „Made in Germany“ für Hersteller, die nach Industrie 4.0 produzieren, bereitzustellen.
Sicherheitslösung „Made in Germany“ für Industrie 4.0. Bild: Wibu Sicherheitslösung „Made in Germany“ für Industrie 4.0. Bild: Wibu
Die Idee einer Partnerschaft entstand beim IT-Gipfel 2014 mit der Vorstellung eines gemeinsamen Demonstrators, passend zur Digitalen Agenda 2014-2017. Zu den Handlungsfeldern der Agenda gehören Wachstum und Beschäftigung, Hochgeschwindigkeitsnetzwerke und digitale Medienkompetenz, verbesserte Security oder Schutz von IT-Systemen und Dienstleistungen. Bei Industrie 4.0 sind verschiedene Systeme in der Produktion auch über Standorte hinaus miteinander vernetzt. Dies führt zu Veränderungen in Fabriken, Forschungslaboren und der Logistik, mit denen Leistungssteigerung, höhere Qualitätsstandards und eine verbesserte Marktposition angestrebt werden. Große Datenmengen, „Big Data“, werden erzeugt, mittels Netzwerken übertragen und in der Cloud gespeichert. Sicherheit ist ein wesentlicher Faktor, damit die intelligenten Fabriken verwirklicht werden können. „Industrie 4.0 öffnet die Türen zu unseren Fabriken – mit Sicherheitslösungen ‚Made in Germany‘ schützen wir unser Know-how und unsere Maschinen in einem zunehmend vernetzten Produktionsumfeld“, erklärt Dr. Reinhard Ploss, Vorstand bei Infineon Technologies. „Wir arbeiten aktuell mit Industrie-Partnern an konkreten Lösungen, die diese für Industrie 4.0 schon heute einsetzen können. Das Thema Sicherheit spielt dabei auf Seiten unserer Kunden und Partner die zentrale Rolle“, ergänzt Reinhard Clemens, Vorstand T-Systems und Mitglied der Geschäftsleitung der Deutschen Telekom. Die Partner planen eine Komplettlösung auf den Markt zu bringen, die auf einfache Weise implementiert werden kann. Entsprechend der jeweiligen Kompetenz verfolgt jeder der Partner seinen Schwerpunkt: die Deutsche Telekom widmet sich der Vermarktung, Hirschmann liefert ihre Router mit TPM-basierter Authentifizierung, Infineon Technologies steuert ihre auf SmartCard-basierten Sicherheitscontroller und Trusted Platform-Module bei und Wibu-Systems kümmert sich mit CodeMeter um Schutz und Security der Produktionsdaten sowie Authentifizierung. „Wir sind stolz, gemeinsam mit führenden Unternehmen Deutschlands mit einer Kombination verschiedener Sicherheitsmaßnahmen eine für Industrieanwendungen durchgängige Ende-zu-Ende Lösung zu erarbeiten. Unser Land hat das Potential, mit Spitzentechnologie eine führende Position beim digitalen Wandel einzunehmen. Wir schützten das geistige Eigentum, das in Software und Produkten steckt, durch Integritätsschutz des Codes und starker Authentifizierung der Produktionsdaten“, erläutert Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems. www.wibu.com

Karlsruhe | Zur CeBIT 2015 haben sich die Deutsche Telekom, Hirschmann, Infineon Technologies und Wibu-Systems zusammengetan, um eine Sicherheitslösung „Made in Germany“ für Hersteller, die nach Industrie 4.0 produzieren, bereitzustellen.

Sicherheitslösung „Made in Germany“ für Industrie 4.0. Bild: Wibu Sicherheitslösung „Made in Germany“ für Industrie 4.0. Bild: Wibu

Die Idee einer Partnerschaft entstand beim IT-Gipfel 2014 mit der Vorstellung eines gemeinsamen Demonstrators, passend zur Digitalen Agenda 2014-2017. Zu den Handlungsfeldern der Agenda gehören Wachstum und Beschäftigung, Hochgeschwindigkeitsnetzwerke und digitale Medienkompetenz, verbesserte Security oder Schutz von IT-Systemen und Dienstleistungen. Bei Industrie 4.0 sind verschiedene Systeme in der Produktion auch über Standorte hinaus miteinander vernetzt. Dies führt zu Veränderungen in Fabriken, Forschungslaboren und der Logistik, mit denen Leistungssteigerung, höhere Qualitätsstandards und eine verbesserte Marktposition angestrebt werden. Große Datenmengen, „Big Data“, werden erzeugt, mittels Netzwerken übertragen und in der Cloud gespeichert. Sicherheit ist ein wesentlicher Faktor, damit die intelligenten Fabriken verwirklicht werden können.
„Industrie 4.0 öffnet die Türen zu unseren Fabriken – mit Sicherheitslösungen ‚Made in Germany‘ schützen wir unser Know-how und unsere Maschinen in einem zunehmend vernetzten Produktionsumfeld“, erklärt Dr. Reinhard Ploss, Vorstand bei Infineon Technologies. „Wir arbeiten aktuell mit Industrie-Partnern an konkreten Lösungen, die diese für Industrie 4.0 schon heute einsetzen können. Das Thema Sicherheit spielt dabei auf Seiten unserer Kunden und Partner die zentrale Rolle“, ergänzt Reinhard Clemens, Vorstand T-Systems und Mitglied der Geschäftsleitung der Deutschen Telekom.
Die Partner planen eine Komplettlösung auf den Markt zu bringen, die auf einfache Weise implementiert werden kann. Entsprechend der jeweiligen Kompetenz verfolgt jeder der Partner seinen Schwerpunkt: die Deutsche Telekom widmet sich der Vermarktung, Hirschmann liefert ihre Router mit TPM-basierter Authentifizierung, Infineon Technologies steuert ihre auf SmartCard-basierten Sicherheitscontroller und Trusted Platform-Module bei und Wibu-Systems kümmert sich mit CodeMeter um Schutz und Security der Produktionsdaten sowie Authentifizierung.
„Wir sind stolz, gemeinsam mit führenden Unternehmen Deutschlands mit einer Kombination verschiedener Sicherheitsmaßnahmen eine für Industrieanwendungen durchgängige Ende-zu-Ende Lösung zu erarbeiten. Unser Land hat das Potential, mit Spitzentechnologie eine führende Position beim digitalen Wandel einzunehmen. Wir schützten das geistige Eigentum, das in Software und Produkten steckt, durch Integritätsschutz des Codes und starker Authentifizierung der Produktionsdaten“, erläutert Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems.
www.wibu.com

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