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Rückblick zur 6. SIL-Sprechstunde Funktionale Sicherheit

Mannheim | Zum Thema „Irrtümer und Missverständnisse rund um SIL“ fand am 23. und 24. September die bereits 6. SIL-Sprechstunde Funktionale Sicherheit in Mannheim statt. Das von Pepperl+Fuchs in Kooperation mit der atp edition veranstaltete Seminar mit 34 Teilnehmern sowie 11 Referenten und Branchen-Experten stand unter dem Motto „Experten fragen – Experten antworten“. Besonders geschätzt […]

von | 04.11.20

Mannheim | Zum Thema „Irrtümer und Missverständnisse rund um SIL“ fand am 23. und 24. September die bereits 6. SIL-Sprechstunde Funktionale Sicherheit in Mannheim statt. Das von Pepperl+Fuchs in Kooperation mit der atp edition veranstaltete Seminar mit 34 Teilnehmern sowie 11 Referenten und Branchen-Experten stand unter dem Motto „Experten fragen – Experten antworten“.
Besonders geschätzt wurde von den Teilnehmern die einzigartige Kombination aus Fachvorträgen und praxisnaher Beratung in der Sprechstunde. Bild: Pepperl + Fuchs GmbH Besonders geschätzt wurde von den Teilnehmern die einzigartige Kombination aus Fachvorträgen und praxisnaher Beratung in der Sprechstunde. Bild: Pepperl + Fuchs GmbH
Brachten am ersten Tag Plenarvorträge rund um die einschlägigen Normen die Teilnehmer auf den neuesten Stand im Bereich der funktionalen Sicherheit, so stand der zweite Tag ganz im Zeichen der Sprechstunde. Hier hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre vorab eingereichten individuellen und speziellen Fragen rund um SIL zu stellen und in drei Kleingruppen offen mit den praxiserfahrenen Referenten zu diskutieren. Die Funktionale Sicherheit ist ein komplexes Feld, das gerade in der praktischen Anwendung im Automatisierungsprozess zahlreiche Fragen aufwirft. Dabei soll der Sicherheits-Integritätslevel (SIL) die Zuverlässigkeit der Sicherheitsfunktionen einer Anlage im Zusammenspiel mit deren Feldgeräten und der Steuerungssystemen beurteilen. Ziel ist es, die Risiken für Menschen und die Umwelt zu minimieren. Im Zentrum stehen wichtige Maßnahmen zur Vermeidung und Beherrschung systematischer sowie zufälliger Fehler. Letztendlich müssen alle sicherheitsrelevanten Teile der Schutz- und Steuereinrichtungen korrekt funktionieren und sich im Fehlerfall so verhalten, dass die Anlage in einem sicheren Zustand bleibt oder in einen sicheren Zustand gebracht wird. Unter der Moderation von Jürgen George und Andreas Hildebrandt von Pepperl+Fuchs betrachteten die Fachvorträge der Experten das Thema SIL aus unterschiedlichsten Blickwinkeln. So sprach Josef Kuboth vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen über das Thema „Vom Umgang mit SIL – Erfahrungen eines Behördenvertreters“, Johann Ströbl, TÜV Süd, über „Fallstricke bei der SIL-Erreichung – Beobachtungen einer Prüfstelle“ und Heiko Schween von HIMA Paul Hildebrandt über „Die meistgemachten Fehler in der funktionalen Sicherheit“. Nicht auf der Agenda fehlen durften Beiträge von Thomas Gabriel, Bayer Technology Services, über die „Richtige Mitbenutzung sicherheitstechnischer Komponenten für die Prozessleittechnik“, von Peter Sieber, HIMA Paul Hildebrandt, zum Thema „Korrelation zwischen funktionaler Sicherheit und IT-Security“ sowie von Andreas Hildebrandt, Pepperl+Fuchs, zur wichtigen Frage „Ist SIL eine Produkteigenschaft?“. Wie groß die Unsicherheit im Umgang mit SIL und der Beratungsbedarf in der Praxis ist, zeigten die zahlreichen Fragen der Teilnehmer. Das Spektrum reichte von „Was muss beachtet werden, wenn Anlagen erweitert werden und sich daraus Änderungen bei bereits bestehenden Sicherheitsfunktionen ergeben?“, über „Unter welchen Voraussetzungen können die Anforderungen der Norm auch ohne rechnerischen Nachweis erfüllt werden?“ bis hin zu sehr konkreten Fragen wie „Muss man bei einem SIL-Kreis mit einem Sensor, der 10 Aktoren abschaltet in der PFD-Nachweisrechnung für den Ausgang mit einer 10oo10 Funktion rechnen oder erstellt man 10 einzelne Berechnungen mit jeweils einem Sensor, der auf einen Aktor geht?“. Als weitere Experten der Sprechstunde standen neben den Referenten der Fachvorträge auch Martin Herrmann (Evonik), Bernd Schrörs (Bayer Technology Services), Werner Brockschmidt (Tesium) sowie Dirk Hablawetz (BASF) den Fragen der Teilnehmer Rede und Antwort. Als buntes Rahmenprogramm am Abend rundete eine Besichtigung des Hockenheim Rings die Veranstaltung ab, mit einem Rundgang durch die Boxengasse und dem Fahrerlager sowie anschließendem „Get-Together" bei einem Barbecue. Besonders geschätzt wurde von den Teilnehmern die einzigartige Kombination aus Fachvorträgen und praxisnaher Beratung in der Sprechstunde. Die nächste SIL-Sprechstunde ist für den 22. und 23. September 2015 geplant. www.sil-sprechstunde.de

Mannheim | Zum Thema „Irrtümer und Missverständnisse rund um SIL“ fand am 23. und 24. September die bereits 6. SIL-Sprechstunde Funktionale Sicherheit in Mannheim statt. Das von Pepperl+Fuchs in Kooperation mit der atp edition veranstaltete Seminar mit 34 Teilnehmern sowie 11 Referenten und Branchen-Experten stand unter dem Motto „Experten fragen – Experten antworten“.

Besonders geschätzt wurde von den Teilnehmern die einzigartige Kombination aus Fachvorträgen und praxisnaher Beratung in der Sprechstunde. Bild: Pepperl + Fuchs GmbH Besonders geschätzt wurde von den Teilnehmern die einzigartige Kombination aus Fachvorträgen und praxisnaher Beratung in der Sprechstunde. Bild: Pepperl + Fuchs GmbH

Brachten am ersten Tag Plenarvorträge rund um die einschlägigen Normen die Teilnehmer auf den neuesten Stand im Bereich der funktionalen Sicherheit, so stand der zweite Tag ganz im Zeichen der Sprechstunde.
Hier hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre vorab eingereichten individuellen und speziellen Fragen rund um SIL zu stellen und in drei Kleingruppen offen mit den praxiserfahrenen Referenten zu diskutieren.
Die Funktionale Sicherheit ist ein komplexes Feld, das gerade in der praktischen Anwendung im Automatisierungsprozess zahlreiche Fragen aufwirft. Dabei soll der Sicherheits-Integritätslevel (SIL) die Zuverlässigkeit der Sicherheitsfunktionen einer Anlage im Zusammenspiel mit deren Feldgeräten und der Steuerungssystemen beurteilen.
Ziel ist es, die Risiken für Menschen und die Umwelt zu minimieren. Im Zentrum stehen wichtige Maßnahmen zur Vermeidung und Beherrschung systematischer sowie zufälliger Fehler. Letztendlich müssen alle sicherheitsrelevanten Teile der Schutz- und Steuereinrichtungen korrekt funktionieren und sich im Fehlerfall so verhalten, dass die Anlage in einem sicheren Zustand bleibt oder in einen sicheren Zustand gebracht wird.
Unter der Moderation von Jürgen George und Andreas Hildebrandt von Pepperl+Fuchs betrachteten die Fachvorträge der Experten das Thema SIL aus unterschiedlichsten Blickwinkeln.
So sprach Josef Kuboth vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen über das Thema „Vom Umgang mit SIL – Erfahrungen eines Behördenvertreters“, Johann Ströbl, TÜV Süd, über „Fallstricke bei der SIL-Erreichung – Beobachtungen einer Prüfstelle“ und Heiko Schween von HIMA Paul Hildebrandt über „Die meistgemachten Fehler in der funktionalen Sicherheit“.
Nicht auf der Agenda fehlen durften Beiträge von Thomas Gabriel, Bayer Technology Services, über die „Richtige Mitbenutzung sicherheitstechnischer Komponenten für die Prozessleittechnik“, von Peter Sieber, HIMA Paul Hildebrandt, zum Thema „Korrelation zwischen funktionaler Sicherheit und IT-Security“ sowie von Andreas Hildebrandt, Pepperl+Fuchs, zur wichtigen Frage „Ist SIL eine Produkteigenschaft?“.
Wie groß die Unsicherheit im Umgang mit SIL und der Beratungsbedarf in der Praxis ist, zeigten die zahlreichen Fragen der Teilnehmer.
Das Spektrum reichte von „Was muss beachtet werden, wenn Anlagen erweitert werden und sich daraus Änderungen bei bereits bestehenden Sicherheitsfunktionen ergeben?“, über „Unter welchen Voraussetzungen können die Anforderungen der Norm auch ohne rechnerischen Nachweis erfüllt werden?“ bis hin zu sehr konkreten Fragen wie „Muss man bei einem SIL-Kreis mit einem Sensor, der 10 Aktoren abschaltet in der PFD-Nachweisrechnung für den Ausgang mit einer 10oo10 Funktion rechnen oder erstellt man 10 einzelne Berechnungen mit jeweils einem Sensor, der auf einen Aktor geht?“.
Als weitere Experten der Sprechstunde standen neben den Referenten der Fachvorträge auch Martin Herrmann (Evonik), Bernd Schrörs (Bayer Technology Services), Werner Brockschmidt (Tesium) sowie Dirk Hablawetz (BASF) den Fragen der Teilnehmer Rede und Antwort.
Als buntes Rahmenprogramm am Abend rundete eine Besichtigung des Hockenheim Rings die Veranstaltung ab, mit einem Rundgang durch die Boxengasse und dem Fahrerlager sowie anschließendem „Get-Together“ bei einem Barbecue.
Besonders geschätzt wurde von den Teilnehmern die einzigartige Kombination aus Fachvorträgen und praxisnaher Beratung in der Sprechstunde. Die nächste SIL-Sprechstunde ist für den 22. und 23. September 2015 geplant.
www.sil-sprechstunde.de

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