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Roboter auf der CampusPartyEurope

Berlin | Sie können Fußball spielen, Kung-Fu und Sumoringen, Staub saugen, unter Wasser schwimmen, einparken und auf dem Mars herum fahren, auf Emotionen reagieren und sogar eigene zeigen: Auf der Campus Party Europe werden Roboter eines der Highlights der Galileo-Bühne sein. Rund um die kleinen und großen Gefährten gibt es auf Europas großem Technologiefestival Diskussionen, […]

von | 04.11.20

Berlin | Sie können Fußball spielen, Kung-Fu und Sumoringen, Staub saugen, unter Wasser schwimmen, einparken und auf dem Mars herum fahren, auf Emotionen reagieren und sogar eigene zeigen: Auf der Campus Party Europe werden Roboter eines der Highlights der Galileo-Bühne sein. Rund um die kleinen und großen Gefährten gibt es auf Europas großem Technologiefestival Diskussionen, Workshops und Demonstrationen.
Campus Party ist das weltweit größte Technologiefestival auf dem Innovation, Kreativität, Wissenschaft und digitales Entertainment zusammentreffen. Bild: Campus Party Europe.
Er ist Fußballweltmeistertrainer – und findet, dass seine Spieler trotzdem noch viel zu wenig können. Warum wir nur die Hälfte von dem sehen, was wir glauben zu sehen, warum das Ergänzen von Kontext bis heute eines der größten Schwierigkeiten für „intelligente“ Roboter und deren Autonomie ist, weiß kaum einer besser als Hans-Dieter Burkhard. Er ist Professor für künstliche Intelligenz an der Berliner Humboldt-Universität und der Chef einer der erfolgreichsten Fußballrobotermannschaften der Welt. Auf der Campus Party Europe in der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung stellt er uns einen seiner Spieler vor. Im Flughafen Tempelhof  spricht er in zwei Wochen darüber, ob es wirklich bis zum Jahr 2050 dauert, bis erstmals Menschen und Roboter zu einem ernsthaften Fußballspiel gegeneinander antreten können und warum es noch so lang dauern könnte. Doch nicht nur bei den Robocup-Mannschaften tut sich erstaunliches. Während die ganze Welt über Drohnen diskutiert, tut sich auch deutlich tiefer etwas. Wer zwischen dem 21. Und 26. August 2012 in den Seen rund um Berlin baden geht, sollte sich nicht wundern, wenn vor ihm plötzlich ein Roboter auftaucht. Es könnte sich dabei um den autonomen Tauchroboter des FuVE-Teams handeln, dessen Name für „Future Vehicles and Entrepreneurs“ steht. Ohne Steuerung soll er sich unter Wasser frei bewegen können – und dabei nicht am Meeresboden bleiben. Bei der Campus Party Europe zeigen die jungen spanischen Roboter-U-Boot-Bauer des FuVE-Teams, wie solch eine autonom unter Wasser navigierende Quietscheente funktionieren kann. Was Roboter heute schon können ist auch Gegenstand des Auftritts von Simone Davalos: sie ist eine der Organisatorinnen der sogenannten „Robogames“, bei denen Roboter in verschiedensten Disziplinen gegeneinander antreten. Sie wird auch Teil der Jury für die auf der Campus Party Europe in verschiedenen Wettbewerben gegeneinander antretenden Roboter sein. Wer seinen eigenen Roboter bauen möchte oder einfach verstehen möchte, was die Zukunft auf diesem Gebiet bringen könnte, ist auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof goldrichtig: in vielen kleineren und größeren Workshops gibt es Gelegenheit, sich mit anderen Roboterbauern, Hard- und Softwarespezialisten auszutauschen. Und wer das noch nicht kann, sollte einmal kurz traurig sein. Denn ein weiteres Highlight ist die emotionale Robotik: Systeme, die menschliche Emotionen verstehen und emotionsgesteuert reagieren, werden vor Ort ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Wie das funktioniert erklärt am Beispiel der von ihnen entwickelten AISoy1-Systeme Diego Garcia und Adrian Jimenez. Roboterfreunde und solche, die es vielleicht erst werden wollen, können sich hier  zum großen Technologie-Festival in Berlin anmelden.

Berlin | Sie können Fußball spielen, Kung-Fu und Sumoringen, Staub saugen, unter Wasser schwimmen, einparken und auf dem Mars herum fahren, auf Emotionen reagieren und sogar eigene zeigen: Auf der Campus Party Europe werden Roboter eines der Highlights der Galileo-Bühne sein. Rund um die kleinen und großen Gefährten gibt es auf Europas großem Technologiefestival Diskussionen, Workshops und Demonstrationen.

Campus Party ist das weltweit größte Technologiefestival auf dem Innovation, Kreativität, Wissenschaft und digitales Entertainment zusammentreffen. Bild: Campus Party Europe.

Er ist Fußballweltmeistertrainer – und findet, dass seine Spieler trotzdem noch viel zu wenig können. Warum wir nur die Hälfte von dem sehen, was wir glauben zu sehen, warum das Ergänzen von Kontext bis heute eines der größten Schwierigkeiten für „intelligente“ Roboter und deren Autonomie ist, weiß kaum einer besser als Hans-Dieter Burkhard. Er ist Professor für künstliche Intelligenz an der Berliner Humboldt-Universität und der Chef einer der erfolgreichsten Fußballrobotermannschaften der Welt. Auf der Campus Party Europe in der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung stellt er uns einen seiner Spieler vor.
Im Flughafen Tempelhof  spricht er in zwei Wochen darüber, ob es wirklich bis zum Jahr 2050 dauert, bis erstmals Menschen und Roboter zu einem ernsthaften Fußballspiel gegeneinander antreten können und warum es noch so lang dauern könnte. Doch nicht nur bei den Robocup-Mannschaften tut sich erstaunliches.
Während die ganze Welt über Drohnen diskutiert, tut sich auch deutlich tiefer etwas. Wer zwischen dem 21. Und 26. August 2012 in den Seen rund um Berlin baden geht, sollte sich nicht wundern, wenn vor ihm plötzlich ein Roboter auftaucht. Es könnte sich dabei um den autonomen Tauchroboter des FuVE-Teams handeln, dessen Name für „Future Vehicles and Entrepreneurs“ steht. Ohne Steuerung soll er sich unter Wasser frei bewegen können – und dabei nicht am Meeresboden bleiben. Bei der Campus Party Europe zeigen die jungen spanischen Roboter-U-Boot-Bauer des FuVE-Teams, wie solch eine autonom unter Wasser navigierende Quietscheente funktionieren kann.
Was Roboter heute schon können ist auch Gegenstand des Auftritts von Simone Davalos: sie ist eine der Organisatorinnen der sogenannten „Robogames“, bei denen Roboter in verschiedensten Disziplinen gegeneinander antreten. Sie wird auch Teil der Jury für die auf der Campus Party Europe in verschiedenen Wettbewerben gegeneinander antretenden Roboter sein.
Wer seinen eigenen Roboter bauen möchte oder einfach verstehen möchte, was die Zukunft auf diesem Gebiet bringen könnte, ist auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof goldrichtig: in vielen kleineren und größeren Workshops gibt es Gelegenheit, sich mit anderen Roboterbauern, Hard- und Softwarespezialisten auszutauschen. Und wer das noch nicht kann, sollte einmal kurz traurig sein. Denn ein weiteres Highlight ist die emotionale Robotik: Systeme, die menschliche Emotionen verstehen und emotionsgesteuert reagieren, werden vor Ort ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Wie das funktioniert erklärt am Beispiel der von ihnen entwickelten AISoy1-Systeme Diego Garcia und Adrian Jimenez.
Roboterfreunde und solche, die es vielleicht erst werden wollen, können sich hier  zum großen Technologie-Festival in Berlin anmelden.

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