Karlsruhe | Am 19. und 20. September 2012 tagen Produktions-Experten beim Karlsruher Leittechnischen Kolloquium im Fraunhofer IOSB. Das Programm ist nun verabschiedet und beleuchtet in 4 verschiedenen Sessions einschlägige Trends und Perspektiven in der deutschen und europäischen Produktion. Ohne IT wird auch im Maschinenbau bald nichts mehr gehen. Neue Chancen und Möglichkeiten ergeben sich durch die Verknüpfung von IT und Produktion.
Im ersten Themenblock „Industrie 4.0 – Die Zukunft liegt in der IT“ geht es um die verbesserte und vor Fremdzugriff sichere Kommunikation zwischen Produktionsanlagen, Automatisierungskomponenten, Steuerungen und IT-Anwendungen im Unternehmen oder in der Cloud. Cyber-Attacken sind nicht nur auf das Internet beschränkt.
Am Nachmittag erörtern die Referenten im Themenblock „Leittechnik und MES“ die Auswertung, Verwaltung und optimale Nutzung von Produktionsdaten, von der Produktionsplanung über die Prozessüberwachung und Anlagensteuerung bis hin zu neuen Beschreibungssprachen auf der MES-Ebene.
Der 2. Tag beginnt mit einem Exkurs in die nahe Zukunft der Leittechnik: das Thema Energieoptimierung und Smart Grids hat Einzug in die Produktion gefunden und neue Mensch-Maschine Interaktionskonzepte wie etwa eine intuitive Gestensteuerung bieten neue Bedienmöglichkeiten. Eine Live-Demo im SmartControlRoom des IOSB lässt die Teilnehmer hautnah erleben, wie ein zukünftiger Leitstand aussehen könnte.
Der vierte und letzte Themenblock bietet Vorträge zum Bereich „Leittechnik und IT im Maschinenbau der Zukunft“. Unternehmen wie etwa die Festo AG, John Deere, Siemens oder Trumpf erlauben einen Blick in die Unternehmenskarten. Als Festredner der Abendveranstaltung wird Dr. Andreas Püttmann erwartet.
Cybersicherheit im Mittelstand: KI verschärft die Bedrohungslage
KI-gestützte Phishing-Angriffe, steigende Ransomware-Zahlen und neue Schwachstellen durch vernetzte Systeme erhöhen die Sicherheitsanforderungen im Mittelstand. Das CYBERsicher Lagebild 2026 der Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand zeigt, wo Unternehmen besonders gefährdet sind und bei welchen Schutzmaßnahmen weiterhin Nachholbedarf besteht.







