Varel/Karlsruhe | Die niedersächsische Papier- und Kartonfabrik Varel (PKV) hat in Karlsruhe Verfassungsbeschwerde gegen eine Regelung zur Energiewende eingelegt. Wie das Handelsblatt und Spiegel Online berichten, richtet sich die Beschwerde gegen Regelungen des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG), die es dem Netzbetreiber Tennet erlauben, zur Stabilisierung des Stromnetzes auf das Kraftwerk der Papierfabrik zuzugreifen.
Zur Produktion von Karton und Wellpappe braucht PKV Wärme und betreibt daher drei Gas-und-Dampf-Blöcke. Das EnWG sieht vor, dass der Vareler Industriebetrieb bei Bedarf seine Energieproduktion drosseln oder in das öffentliche Netz einspeisen muss. Laut PKV-Prokurist Dettmar Fischer entstünden dem Unternehmen damit Produktionseinbüßen und ungeplante Kosten.
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