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Neue Drall- und Vortex-Durchflussmesser von ABB

Göttingen | ABB bringt eine neue Geräteserie von Wirbeldurchflussmessern auf den Markt. Es handelt sich dabei um Geräte, die nach dem Drall- bzw. Vortex-Messprinzip arbeiten. Beide Geräte-Serien ersetzen die bisherigen TRIO-WIRL-Geräte. Die Gerätefamilie FSS450 ist in unterschiedlichen Ausführungen verfügbar. Bild: ABB Aufbauend auf den grundsätzlichen Vorteilen der Drall-Durchflussmessung wie exakte und verlässliche Messung und die […]

von | 04.11.20

Göttingen | ABB bringt eine neue Geräteserie von Wirbeldurchflussmessern auf den Markt. Es handelt sich dabei um Geräte, die nach dem Drall- bzw. Vortex-Messprinzip arbeiten. Beide Geräte-Serien ersetzen die bisherigen TRIO-WIRL-Geräte.
Die Gerätefamilie FSS450 ist in unterschiedlichen Ausführungen verfügbar. Bild: ABB Die Gerätefamilie FSS450 ist in unterschiedlichen Ausführungen verfügbar. Bild: ABB
Aufbauend auf den grundsätzlichen Vorteilen der Drall-Durchflussmessung wie exakte und verlässliche Messung und die einfache Installation bieten die neuen Geräte zahlreiche Neuerungen. Der SwirlMaster kommt als Standard- (FSS430) oder als eine erweiterte Version (FSS450) auf den Markt. Standardmäßig verfügt der FSS430 über einen analogen Ausgang mit HART-Kommunikation. Ein grafisches Display (HMI), digitale Ausgänge, konfigurierbar als Puls-, Kontakt- und Frequenzausgang, sowie einen integrierten Temperatursensor können als Option hinzugefügt werden. Das Einstiegsgerät wird somit kostengünstiger. Der FSS450 bietet zusätzlich die Möglichkeit, Signale von anderen Messumformern wir Dichte, Temperatur, Druck über eine analoge 4 … 20 mA Schnittstelle einzulesen und zu verarbeiten und Funktionen, die sonst in Durchflussrechnern zu finden sind wie Dampf-Energie-Berechnung mit und ohne Kondensat-Rücklauf. Auch beim VortexMaster geht ABB den gleichen Weg: eine günstige Einstiegsvariante FSV430 und die erweiterte Version FSV450 mit gleichen Funktionen. Beide Varianten sind auch in einer abgesetzten Bauform verfügbar mit einer Kabellänge von jetzt bis zu 30 Metern. Während das Messprinzip des SwirlMaster auf einer Drallverwirbelung und der anschließenden Messung der damit einhergehenden Druckschwankungen im Medium beruht, werden beim VortexMaster die Turbulenzen innerhalb des Messmediums durch einen Störkörper erzeugt. Beide Geräteserien besitzen einen Piezosensor mit mehreren Elementen, zur Registrierung einerseits der Messsignale, andererseits von Rohrvibrationen, mit denen das Messsignal kompensiert wird. Der Messumformer bei beiden Geräteserien ist identisch. Die neuen Geräte weisen eine deutlich verbesserte Sensor-Reaktionszeit auf. Die Ansprechzeit bei einer Änderung des Durchflusses reduziert sich von etwa 3 – 6 s auf nur noch rund 1 s. Gleichzeitig erweitern sich die Messbereiche in Abhängigkeit vom Durchmesser z.T. deutlich. Zudem verfügen beide Gerätetypen über erweiterte Diagnose- und Verifikationsfunktionen. Auf der einen Seite führt diese Online-Systemüberwachung regelmäßige Selbstkontrollen am Durchfluss- und Temperatursensor durch und überwacht den Datenspeicher sowie die Elektronik. Auf der anderen Seite wird, wenn das Gerät außerhalb seiner Spezifikationen betrieben wird, die Temperatur im Gehäuseinneren überprüft und vor Überhitzung gewarnt. Alle Diagnose- Statusmeldungen erfolgen nach der Namur-Richtlinie 107. Die Erfüllung weiterer Namur-Anforderungen, wie NE21 für elektromagnetische Kompatibilität (EMC) oder NE43 für Stromausgang und Kontaktausgänge, gemäß dem Namur-Standard prädestinieren die Wirbeldurchflussmesser für den Einsatz in der Chemieindustrie. Weitere Einsatzgebiete sind besonders all diejenigen Industriezweige, in denen Dampfströme überwacht werden müssen. In diesen Applikationen – allen voran der Kraftwerksindustrie - zeigen diese Gerätetypen deutliche Vorteile gegenüber anderen Durchflussmessprinzipien. www.abb.com/de  

Göttingen | ABB bringt eine neue Geräteserie von Wirbeldurchflussmessern auf den Markt. Es handelt sich dabei um Geräte, die nach dem Drall- bzw. Vortex-Messprinzip arbeiten. Beide Geräte-Serien ersetzen die bisherigen TRIO-WIRL-Geräte.

Die Gerätefamilie FSS450 ist in unterschiedlichen Ausführungen verfügbar. Bild: ABB Die Gerätefamilie FSS450 ist in unterschiedlichen Ausführungen verfügbar. Bild: ABB

Aufbauend auf den grundsätzlichen Vorteilen der Drall-Durchflussmessung wie exakte und verlässliche Messung und die einfache Installation bieten die neuen Geräte zahlreiche Neuerungen.
Der SwirlMaster kommt als Standard- (FSS430) oder als eine erweiterte Version (FSS450) auf den Markt. Standardmäßig verfügt der FSS430 über einen analogen Ausgang mit HART-Kommunikation. Ein grafisches Display (HMI), digitale Ausgänge, konfigurierbar als Puls-, Kontakt- und Frequenzausgang, sowie einen integrierten Temperatursensor können als Option hinzugefügt werden.
Das Einstiegsgerät wird somit kostengünstiger. Der FSS450 bietet zusätzlich die Möglichkeit, Signale von anderen Messumformern wir Dichte, Temperatur, Druck über eine analoge 4 … 20 mA Schnittstelle einzulesen und zu verarbeiten und Funktionen, die sonst in Durchflussrechnern zu finden sind wie Dampf-Energie-Berechnung mit und ohne Kondensat-Rücklauf.
Auch beim VortexMaster geht ABB den gleichen Weg: eine günstige Einstiegsvariante FSV430 und die erweiterte Version FSV450 mit gleichen Funktionen. Beide Varianten sind auch in einer abgesetzten Bauform verfügbar mit einer Kabellänge von jetzt bis zu 30 Metern.
Während das Messprinzip des SwirlMaster auf einer Drallverwirbelung und der anschließenden Messung der damit einhergehenden Druckschwankungen im Medium beruht, werden beim VortexMaster die Turbulenzen innerhalb des Messmediums durch einen Störkörper erzeugt.
Beide Geräteserien besitzen einen Piezosensor mit mehreren Elementen, zur Registrierung einerseits der Messsignale, andererseits von Rohrvibrationen, mit denen das Messsignal kompensiert wird. Der Messumformer bei beiden Geräteserien ist identisch.
Die neuen Geräte weisen eine deutlich verbesserte Sensor-Reaktionszeit auf. Die Ansprechzeit bei einer Änderung des Durchflusses reduziert sich von etwa 3 – 6 s auf nur noch rund 1 s. Gleichzeitig erweitern sich die Messbereiche in Abhängigkeit vom Durchmesser z.T. deutlich.
Zudem verfügen beide Gerätetypen über erweiterte Diagnose- und Verifikationsfunktionen. Auf der einen Seite führt diese Online-Systemüberwachung regelmäßige Selbstkontrollen am Durchfluss- und Temperatursensor durch und überwacht den Datenspeicher sowie die Elektronik.
Auf der anderen Seite wird, wenn das Gerät außerhalb seiner Spezifikationen betrieben wird, die Temperatur im Gehäuseinneren überprüft und vor Überhitzung gewarnt. Alle Diagnose- Statusmeldungen erfolgen nach der Namur-Richtlinie 107.
Die Erfüllung weiterer Namur-Anforderungen, wie NE21 für elektromagnetische Kompatibilität (EMC) oder NE43 für Stromausgang und Kontaktausgänge, gemäß dem Namur-Standard prädestinieren die Wirbeldurchflussmesser für den Einsatz in der Chemieindustrie.
Weitere Einsatzgebiete sind besonders all diejenigen Industriezweige, in denen Dampfströme überwacht werden müssen. In diesen Applikationen – allen voran der Kraftwerksindustrie – zeigen diese Gerätetypen deutliche Vorteile gegenüber anderen Durchflussmessprinzipien.
www.abb.com/de
 

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